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Oligometastasierte Kopf-Hals-Tumoren Stereotaktische ablative Strahlentherapie auch ohne Chemotherapie wirksam

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Auszug

Hintergrund und Fragestellung: Ungefähr 10 % aller Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinome (HNSCC) werden mit Fernmetastasen diagnostiziert [1]. Im Falle einer oligometastasierten Tumorerkrankung ist die stereotaktische ablative Radiotherapie (SABR) eine Behandlungsform, die gute Ergebnisse bei zugleich guter Verträglichkeit erzielt [2]. In der Phase-II-Studie SABR-COMET erhielten 99 Probanden verschiedener Tumorentitäten eine Standardtherapie ergänzt durch eine lokal ablative SABR der Metastasen oder eine Standardtherapie ohne ablative Behandlung. Systemische Therapien wurden dabei in rund der Hälfte der Fälle nach ärztlichem Ermessen eingesetzt. In der SABR-Gruppe zeigten sich anschließend ein längeres medianes progressionsfreies Überleben (PFS; 12 vs. 6 Monate) und ein längeres Gesamtüberleben (OS; 41 vs. 28 Monate) [3]. Aufgrund der geringen Anzahl an Patienten mit HNSCC in bisherigen SABR-Studien lassen sich diese positiven Ergebnisse jedoch nur eingeschränkt auf diese Patientengruppe übertragen. …
Titel
Oligometastasierte Kopf-Hals-Tumoren
Stereotaktische ablative Strahlentherapie auch ohne Chemotherapie wirksam
Verfasst von
Dr. Jörg Andreas Müller
Prof. Dr. med. Dirk Vordermark
Publikationsdatum
15.10.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
InFo Hämatologie + Onkologie / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 2662-1754
Elektronische ISSN: 2662-1762
DOI
https://doi.org/10.1007/s15004-025-1120-9
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