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12.06.2018 | Strahlentherapie | Leitthema | Ausgabe 8/2018

Der Radiologe 8/2018

Nebenwirkungen nach Strahlentherapie in der Bildgebung

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 8/2018
Autoren:
Dr. T. Welzel, Dr. J. M. Tanner

Zusammenfassung

Hintergrund

In Abhängigkeit von der Bestrahlungslokalisation und dem Zielvolumen kommt es zu einer zwangsläufigen Mitbestrahlung des peritumoralen Normalgewebes. Abhängig vom zeitlichen Verlauf nach der Bestrahlung werden akute, subakute und chronische Reaktionen im mitbestrahlten Normalgewebe beschrieben, die sich in der Bildgebung widerspiegeln. Dabei können radiogene Gewebsschäden temporär oder dauerhaft auftreten.

Zielstellung

Der Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten radiologischen Zeichen radiogener Normalgewebsveränderungen in den verschiedenen Organsystemen.

Befunde

Häufige radiogene Pathologien in der Bildgebung sind Pneumonitis, Blut-Hirn-Schrankenstörung, Radionekrose im Hirnparenchym, radiogene Lebererkrankung, Mukositis, Kolitis, Osteitis, Osteoradionekrose und Myositis. Eine Kombination mit einer Chemotherapie oder Immuntherapie kann die radiogene Normalgewebsreaktion noch deutlich verstärken.

Empfehlung für die radiologische Nachsorge

Die wichtigste Differenzialdiagnose zur radiogenen Normalgewebsreaktion stellt das posttherapeutische Tumorrezidiv dar. Je nach Tumorbiologie und Bestrahlungstechnik treten die Tumorrezidive nach einer Radiotherapie im unterschiedlichen zeitlichen Intervall auf. Dies sollte entsprechend den Tumorleitlinien durch ein engmaschiges Nachsorgeintervall abgedeckt werden. Für den sicheren Ausschluss eines Tumorrezidivs ist es erforderlich, neben der Bildgebung auch das klinische Erscheinungsbild des Patienten miteinzubeziehen. Hierbei sollte der Radiologe typische Erscheinungsbilder radiogener Normalgewebsreaktionen in der Bildgebung erkennen, um Fehlinterpretationen bei Follow-up-Untersuchungen zu vermeiden.

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