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14.06.2016 | Panorama | Ausgabe 6/2016

Tumordissemination
Im Focus Onkologie 6/2016

Stresshormone modulieren Lymphsystem

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 6/2016
Autor:
Martin Roos
_ Ein Quäntchen Wahrheit scheint wohl drin zu stecken in den stets neu aufgekochten Argumenten, es gebe Zusammenhänge zwischen Stress und Tumorerkrankungen. Zumindest für manche Tiere steckt Wahres dahinter, wenn auch mit der Einschränkung: es gilt für die Dissemination eines bereits vorliegenden Primärtumors. Die Belege kommen aus Australien. Erica Sloan und Kollegen berichten, dass chronischer Stress in Mäusen die Architektur (Menge & Durchmesser) der Lymphgefäße in und um Tumoren im Sinne einer erleichterten Tumorzellstreuung verändert. Induziert wird der Vorgang durch von Tumorzellen abgeleiteten VEGFC („vascular endothelial growth factor C“). Dieser Schritt wiederum ist abhängig von COX2-Signalen der Makrophagen. Griffen die Forscher stresshemmend in den Sympathikus ein, unterbanden sie die Dissemination [Le CP et al. Nat Commun. 2016;7:10634]. ...

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