Zum Inhalt

11. Strukturen, Finanzierung und Ergebnisse der pädiatrischen Diabetologie

  • 2015
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die beste ambulante Versorgungssituation besteht zweifellos in Institutionen, die über eine hinreichend große Anzahl kontinuierlich betreuter Patienten und über ein stationär und ambulant verfügbares Team aus Diabetologen DDG, Diabetesberaterin DDG, Diätassistentin sowie assoziiertem Psychologen und Sozialarbeiter verfügen. Neben den allgemeinen Anliegen der strukturierten Behandlungsprogramme stellt das DMP Diabetes mellitus Typ 1 auch auf die speziellen Versorgungsbelange von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren fest. Zur Qualitätssicherung steht die „Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation“ (dpv-Programm) zur Verfügung, die auch eine Vielzahl wissenschaftlicher Auswertungen (dpv-Wiss) ermöglicht hat. Demnach hat sich in Deutschland und Österreich in den letzten 20 Jahren der mittlere HbA1c-Wert bei Kindern und Jugendlichen um durchschnittlich 0,04 Prozentpunkte pro Jahr verbessert bei gleichzeitig immer weniger schweren Hypoglykämien.
Titel
Strukturen, Finanzierung und Ergebnisse der pädiatrischen Diabetologie
Verfasst von
Prof. Dr. med. Thomas Danne
Prof. Dr. med. Olga Kordonouri
Prof. Dr. rer. nat. Karin Lange
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-24645-6_11
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Pädiatrie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Pädiatrie

Hohe Rezidivraten bei jungen Krebskranken

Metastatische Rezidive sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs häufig und verschlechtern die Prognose deutlich. Eine umfassende Kohortenstudie aus Kalifornien zeigt klare Unterschiede nach Tumorart, Stadium und Diagnosejahr.

Rezidiviertes Grad-3-Astrozytom: Kann ein Antiparasitenmittel die Prognose verbessern?

Daten der Phase-III-Studie STELLAR sprechen für eine klinisch relevante Aktivität der Therapiekombination aus Eflornithin und Lomustin bei Personen mit rezidivierten Grad-3-Astrozytomen. Besonderheiten im Studiendesgin machen die Interpretation indes nicht ganz leicht.

Manuelle Detorsion senkt Orchiektomie-Risiko

In einer Fallserie mit 276 Kindern mit Hodentorsion verringerte der Versuch einer manuellen Detorsion das Risiko eines gonadalen Verlusts deutlich. Bei erfolgreicher Entdrehung traten nach elektiver Orchidopexie keine Testisverluste auf.

Aluminiumbasierte Adjuvanzien in Impfstoffen bleiben sicher

Aluminiumhydroxide gehören seit nahezu einem Jahrhundert zu den zentralen Adjuvanzien in Kinderimpfstoffen. Trotz ihrer langen Erfolgsgeschichte hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit geraten sie immer wieder in die öffentliche Diskussion, da sie mit neurologischen Erkrankungen, Allergien und Autoimmunstörungen in Verbindung gebracht werden.

Update Pädiatrie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Junger Mann im Computertomographen/© Vladislav / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), MRT: Pilozytisches Astrozytom bei 10-jährigem Mädchen/© Springer Medizin, Hodentorsion /© Wunsch R / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Mädchen bekommt eine Spritze in den Oberarm/© Photographee.eu / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)