- Verfasst von
- Dr. Kerstin Widmann
- PD Dr. Christopher Dawoud
- Dr. Daniel Gidl
- Prim. PD Dr. Stefan Riss, FRCS
- Erschienen in
- coloproctology | Ausgabe 6/2025
Zusammenfassung
Die Stuhlinkontinenz ist ein belastendes Krankheitsbild mit Auswirkungen sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Aufgrund der nach wie vor starken Tabuisierung besteht eine hohe Dunkelziffer an Betroffenen bei einer geschätzten weltweiten Prävalenz von bis zu 8 %. Eine sorgfältige Anamneseerhebung und Diagnostik sind wichtig, um den Betroffenen eine optimale Therapie anbieten zu können. Die Behandlung besteht primär in konservativen Maßnahmen wie Stuhlregulation, Beckenbodentraining und medikamentösen Optionen. Nach Ausschöpfen dieser Möglichkeiten und bei hohem Leidensdruck der Patienten stehen chirurgische Verfahren zur Verfügung. Die Wahl der chirurgischen Therapie hängt von Ursache, Symptomatik und Leidensdruck des Patienten sowie von der Erfahrung und Fachkenntnis des behandelnden Arztes ab und erfordert eine sorgfältige Abwägung.
- Titel
-
Stuhlinkontinenz
Ursachen, Diagnostik und Therapie - Verfasst von
-
Dr. Kerstin Widmann
PD Dr. Christopher Dawoud
Dr. Daniel Gidl
Prim. PD Dr. Stefan Riss, FRCS
- Publikationsdatum
- 05.11.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Stuhlinkontinenz
Nervenstimulation
Nervenstimulation
Rektumprolaps
Konservative Therapie
Gastroenterologie - Erschienen in
-
coloproctology / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 0174-2442
Elektronische ISSN: 1615-6730 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00053-025-00920-2
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