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01.06.2014 | Originalien | Ausgabe 6/2014

Der Ophthalmologe 6/2014

Supraziliarer Mikrostent bei Offenwinkelglaukom

Klinische Ergebnisse einer prospektiven Multicenterstudie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 6/2014
Autoren:
PD Dr. S. Grisanti, E. Margolina, H. Hoeh, M. Rau, C. Erb, I. Kersten-Gomez, H.B. Dick, S. Grisanti
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag beruht auf einem Vortrag, gehalten auf dem DOG-Kongress 2012.

Zusammenfassung

Hintergrund

Der supraziliar gelegene CyPass-Mikrostent wurde entwickelt, um den uveoskleralen Kammerwasserabfluss bei Patienten mit Offenwinkelglaukom (OWG) zu verbessern. Diese Studie untersucht die Sicherheit der Mikrostentimplantation bei Patienten, die gleichzeitig eine Kataraktoperation erhielten.

Methoden

In die multizentrische Studie wurden Patienten mit OWG eingeschlossen, bei denen eine kombinierte Kataraktoperation mit Implantation eines CyPass-Mikrostents durchgeführt wurde. Die Implantation erfolgte ab interno als bindehautschonendes, minimal-invasives Verfahren. Primärer Endpunkt der Studie war die Sicherheit des Verfahrens, sekundäre Endpunkte waren die IOD (Intraokulardruck)-Reduktion bzw. die Reduktion der Medikamentenzahl.

Ergebnisse

Es fanden sich keine schwerwiegenden Komplikationen. Bei Patienten mit einem Ausgangs-IOD von < 21 mmHg verringerte sich die Anzahl der Augentropfen von 2 auf durchschnittlich 1,1 nach 24 Monaten, der mittlere IOD blieb konstant. In der Patientengruppe mit einem IOD von ≥ 21 mmHg präoperativ sank dieser nach 24 Monaten um 37 %, die mittlere Medikamentenanzahl verringerte sich von 2,2 auf 1,0.

Schlussfolgerung

Die kombinierte Kataraktoperation und CyPass-Implantation ist ein sicheres, mikroinzisionales Verfahren, das zur IOD-Senkung und zur Reduktion der Lokalmedikation führt.

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