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15.09.2020 | Leitthema | Ausgabe 11/2020 Open Access

Der Onkologe 11/2020

Symptommanagement – pflegewissenschaftliche Modelle in der Theorie und Praxis

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 11/2020
Autor:
Matthias Naegele

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Management von krankheits- und therapiebedingten Symptomen ist eine Kernaufgabe onkologischer Pflege. Neben eigener Beratung und Anbieten von Interventionen koordiniert Pflege das multidisziplinäre Team. Chronisch kranke Krebspatienten müssen lernen, ihre Symptome selbst zu managen.

Fragestellung

Welche Faktoren müssen bei der Entwicklung maßgeschneiderter Symptommanagement-Interventionen besonders berücksichtigt werden?

Methode

Die Fragestellung wird literaturgestützt und anhand von praktischen Erfahrungen aufgearbeitet.

Ergebnisse

Das Modell von Dodd et al. stellt die Grundlage des pflegerischen Verständnisses von Symptommanagement dar. Ausgehend von der Symptomerfahrung der Patienten können individuelle Symptommanagement-Interventionen entwickelt werden. Leitend sind dabei die Fragen: Was? Wann? Wo? Warum? Wie viel? Für wen? Wie? Die Evaluation findet durch Erheben des funktionellen oder emotionalen Status, der Fähigkeit zur Selbstpflege, Kosten, Lebensqualität, sowie Morbidität und Mortalität statt.

Schlussfolgerung

Für eine erfolgreiche Symptommanagement-Intervention ist multidisziplinäres Zusammenarbeiten erforderlich. Dabei müssen Symptome, die zu einer intensiven Symptomerfahrung führen, zunächst identifiziert und verstanden werden. Auf dieser Basis können Interventionen entwickelt und evaluiert werden
Literatur
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