Zum Inhalt

Posttraumatische Belastungsstörungen G-BA-Beschluss zur EMDR

Erschienen in:

Auszug

Erwachsene mit einer posttraumatischen Belastungsstörung können im Rahmen einer systemischen Therapie ergänzend mit Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR) behandelt werden. Voraussetzung ist die Einbindung in ein umfassendes Behandlungskonzept. Denn am 21. März 2024 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Methode auch für die systemische Therapie in seine Psychotherapie-Richtlinie aufgenommen (Beschluss: https://www.g-ba.de/beschluesse/6523). EMDR ist damit bald bei allen Richtlinien-Psychotherapieverfahren anwendbar (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie und Systemische Therapie). EMDR ist eine Therapiemethode, die über eine bilaterale Stimulation eine Desensibilisierung bewirkt. Damit können über neuronale Veränderungen Blockierungen gelöst und belastende Erinnerungen anders verarbeitet werden. …

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Assistierte Geburt oder Kaiserschnitt – was ist für die Gehirnentwicklung sicherer?

Ob vaginal-operative Geburt oder Kaiserschnitt in der Austreibungsphase, das neurologische Outcome der Kinder scheint laut aktuellen Daten vergleichbar zu sein; für Vakuumentbindungen und Geburten mit mehrfachem Instrumenteneinsatz gilt das jedoch nur mit Einschränkung.

Podcast

Die vier Säulen der Migränetherapie

Trotz effektiver Therapieoptionen bei Migräne werden viele Patientinnen und Patienten nicht leitliniengerecht behandelt. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt Migräneforscher Dr. med. Lukas Becker, wie Betroffene bestmöglich beraten und betreut werden können. Die Aufklärung spielt dabei für ihn eine zentrale Rolle und auch eine Erstlinien-Prophylaxe kann bereits in der Hausarztpraxis gestartet werden.

Zeitschrift für Allgemeinmedizin, DEGAM

Ungeplante Sectio: traumatische Erfahrungen häufig und anhaltend

Ein ungeplanter Kaiserschnitt ist für viele Frauen mit erheblichem akutem Stress während der Geburt verbunden. Die psychische Belastung ist deutlich ausgeprägter als bei einer vaginalen Entbindung. Langfristig kann es zu Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung, depressiver Verstimmung und Problemen in der Mutter‑Kind‑Bindung kommen.

Viele Ältere mit ambulant lösbaren Problemen in Notaufnahmen

Ein Drittel der Menschen ab 70 Jahren, die eine Notaufnahme in Deutschland aufsuchen, hat keine dringenden Probleme. Oft stehen Kopfverletzungen oder Komplikationen bei Krankheiten wie Herzinsuffizienz und Hypertonie im Vordergrund, die in die ambulante Versorgung gehören.

Bildnachweise
Geburtszange/© Marek / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), ZFA TALKS - Migräne/© (M) New Africa / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell) Logo: Springer Medizin Verlag GmbH, Arzt macht Einschnitt für Sectio/© Anton Booysen/ Fotolia (Symbolbild mit Fotomodell), Hinweisschild Notaufnahme/© huettenhoelscher / Getty images / iStock