Zum Inhalt

Systemischer Lupus erythematodes – sind Kinder kleine Erwachsene?

Erschienen in:

Zusammenfassung

Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine systemische inflammatorische Erkrankung, die jedes Organ des menschlichen Körpers betreffen und signifikanten Schaden verursachen kann. Kinder (juveniler SLE) zeigen im Vergleich zu Patienten mit Krankheitsbeginn im Erwachsenenalter (adulter SLE) häufiger ausgedehnte Organbeteiligung und mehr Organschäden bereits bei Diagnosestellung sowie Resistenz gegen eine immunmodulatorische Therapie. Dieser Beitrag stellt Parallelen und Unterschiede des klinischen Erscheinungsbilds, bekannter pathophysiologischer Mechanismen und verfügbarer Therapiestrategien des juvenilen und adulten SLE gegenüber.
Titel
Systemischer Lupus erythematodes – sind Kinder kleine Erwachsene?
Verfasst von
Dr. Tobias Alexander
Prof. Dr. Christian M. Hedrich
Publikationsdatum
08.11.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 1/2022
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-021-01116-x
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Süßungsmittel Erythritol könnte Thromboserisiko erhöhen

Weniger Zuckerkonsum ist ein großer Hebel für die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Stattdessen auf Süßstoffe zu setzen, scheint aber nicht der richtige Weg zu sein.

„Bei KHK routinemäßig auf Niereninsuffizienz screenen!“

Ein internationales Forschungsteam drängt, Menschen mit koronarer Herzkrankheit routinemäßig auf eine chronische Nierenerkrankung zu screenen, um so ein stark erhöhtes kardiovaskuläres Risiko rechtzeitig zu erkennen. Dafür soll nicht nur die eGFR, sondern auch der Albumin-Kreatinin-Quotient im Urin herangezogen werden.

Wie „digitale Zwillinge“ die Arrhythmie-Therapie optimieren können

Mithilfe sogenannter „digitaler Zwillinge“ konnten in einer kleinen Studie zur Ablationstherapie bei Patienten mit ventrikulären Tachykardien sehr gute Behandlungsergebnisse erzielt werden.

ASS als Option zur Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz

Zur medikamentösen Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz kann in bestimmten Fällen die Einnahme von Azetylsalizylsäure (ASS) als kostengünstige Alternative zu Heparinspritzen oder DOAK (direkten oralen Antikoagulanzien) erwogen werden. Dazu müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Junger Mann mit Schmetterlingserythem/© velimir / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Medizinisches Personal untersucht das Bein eines Erkankten/© Stratocaster / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Blutprobe wird bei Patient abgenommen/© Tashi-Delek / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Patientin im Klinikbett spricht mit Arzt/© © sturti / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)