T1-High-Risk-Harnblasenkarzinom
Blasenerhalt oder frühe radikale Zystektomie?
- 01.11.2012
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. M.-O. Grimm
- T. Gruschwitz
- C. Protzel
- O.W. Hakenberg
- Erschienen in
- Die Onkologie | Ausgabe 11/2012
Zusammenfassung
Das T1-High-Risk-Harnblasenkarzinom ist mit einer hohen Rezidiv- und Progressionsrate vergesellschaftet. Darüber hinaus werden mitunter Lymphknotenmetastasen beobachtet. Als Therapieoptionen werden die frühe radikale Zystektomie oder ein blasenerhaltendes Management kontrovers diskutiert. Ein begleitendes Carcinoma in situ sowie der erneute Nachweis eines T1-High-Risk-Tumors in der Nachresektion sind mit einem besonders hohen Progressionsrisiko vergesellschaftet. In diesen Fällen sowie bei multifokalem und/oder sehr großem T1-Tumor ist eine frühe Zystektomie indiziert. Bei unifokalem pT1-Tumor, der in der transurethralen Nachresektion nicht mehr nachweisbar ist, ohne assoziiertes Carcinoma in situ, ist ein primär blasenerhaltendes Vorgehen sinnvoll. Diese beinhaltet eine adjuvante intravesikale BCG- (Bacillus-Calmette-Guérin-)Therapie über mindestens 1 Jahr.
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- Titel
-
T1-High-Risk-Harnblasenkarzinom
Blasenerhalt oder frühe radikale Zystektomie? - Verfasst von
-
Prof. Dr. M.-O. Grimm
T. Gruschwitz
C. Protzel
O.W. Hakenberg
- Publikationsdatum
- 01.11.2012
- Verlag
- Springer-Verlag
- Erschienen in
-
Die Onkologie / Ausgabe 11/2012
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00761-012-2328-5
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