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09.09.2021 | Tachykarde Herzrhythmusstörungen | Kritisch gelesen | Ausgabe 15/2021

MMW - Fortschritte der Medizin 15/2021

Unglaublich, aber dokumentiert: Sprechen induziert atriale Tachykardie

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Ausgabe 15/2021
Autor:
Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve
Ein 58-jähriger Mann kam mit einer höchst ungewöhnlichen Symptomkonstellation in die Notaufnahme. Seit einem Monat verspürte er intermittierenden Schwindel und Herzklopfen beim Sprechen. Bei der kontinuierlichen EKG-Aufzeichnung bestätigte sich: Bei einzelnen Worten traten isolierte supraventrikuläre Extrasystolen auf ( Abb. A), bei ganzen Sätzen anhaltende Tachykardien mit einer Frequenz bis 167/min ( Abb. B). Hörte er auf zu sprechen, endete die Rhythmusstörung sofort ( Abb. C). Die Extrasystolen konnten durch Sprechen einer einzigen Silbe ausgelöst werden, nicht aber durch tonlose Mundbewegungen, tiefe Atmung oder inspiratorischen Atemstop. Echokardiografie und CT zeigten ein strukturell normales Herz. ...

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