Zum Inhalt

1. Technische Grundlagen der Prostata-MRT

  • 2017
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Kapitel 1 stellt die technischen Grundlagen der Prostata-MRT vor und diskutiert und deren Einfluss auf die klinische Diagnostik. Daneben sind der Stellenwert höherer Feldstärken und der Einsatz der Endorektalspule Gegenstand der Darstellung. Neben Techniken wie der morphologischen Bildgebung und funktionellen Methoden wie der Spektroskopie, der Diffusion und Perfusion, welche heutzutage in international genormte Bewertungskriterien (PI-RADS) aufgenommen sind, werden auch neue Ansätze skizziert. Eine Kombination aus T2-gewichteter und Diffusionsbildgebung mit hohen b-Werten weist hohe Übereinstimmungen zwischen Tumoraggressivität und histologischem Befund auf. Die Perfusionsbildgebung stellt einen wichtigen Baustein zum Ausschluss der Kapselinfiltration dar, kann zudem über Surrogatparameter Aufschluss über die Neoangiogenese des Tumors geben. Eine neue Technik stellt die Natriumbildgebung dar. Natriumionen sind wichtig für die zelluläre Homöostase und das Zellüberleben. Daher bildet diese Technik direkt die Zellvitalität ab. Erste Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse.
Titel
Technische Grundlagen der Prostata-MRT
Verfasst von
Prof. Dr. med. Stefan Schönberg
PD Dr. Ing. Frank Gerrit Zöllner
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50468-0_1
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Radiologie

KI als Befundübersetzer kommt ohne Menschen nicht aus

Können auf „künstliche Intelligenz“ gestützte Sprachmodelle radiologische Arztberichte für Patientinnen und Patienten in verständliche Sprache übersetzen? Natürlich können sie das. Aber ist auf die KI-Berichte auch Verlass? Ein Münchner Radiologenteam hat das getestet.

Mehr unnötige Bildgebung bei Frauen?

Im Vergleich mit Männern erfahren Frauen in Deutschland etwas häufiger bildgebende Untersuchungen, die lege artis eigentlich nicht nötig wären. Dafür spricht zumindest eine Analyse von Daten aus der MIDAS-Studie. Im Detail bleiben aber noch viele Fragen offen.

Krankenkassen erklären sich bereit, therapeutische Wundprodukte weiterhin zu erstatten

  • 05.12.2025
  • EBM
  • Nachrichten

Aktuell gesteigertes Regressrisiko bei der Verordnung therapeutischer Wundauflagen? Vielerorts signalisieren Kassen und KVen schon Entwarnung.

Beim Erkennen von Pankreaskarzinomen stellt KI den Menschen in den Schatten

Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) könnten Pankreaskarzinome künftig mit geringerer Fehlerquote diagnostiziert werden als bisher. Darauf deuten die Ergebnisse der multizentrischen PANORAMA-Studie hin.

Update Radiologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Arzt tippt an Computer/© Gorodenkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ultraschall bei älterer Frau/© Creative Credit / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Versorgung einer infizierten Wunde bei diabetischem Fuß/© kirov1969 / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Pankreaskopfkarzinom/© L. Grenacher et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH