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Erschienen in:

09.08.2016 | Leitthema

Teilhabeforschung

Bedeutung, Konzepte, Zielsetzung und Methoden

verfasst von: Dr. Anna Levke Brütt, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, Dr. Silke Kirschning, Prof. Dr. Karl Wegscheider

Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz | Ausgabe 9/2016

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Zusammenfassung

Das eigene Leben in der Gesellschaft selbst und gleichberechtigt zu gestalten, ist ein wesentlicher Aspekt der Teilhabe. Durch die UN-Behindertenrechtskonvention, das Sozialgesetzbuch IX und die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) ist Teilhabe auch für das deutsche Gesundheitssystem relevant. In der Querschnittsdisziplin Teilhabeforschung werden die Bedingungen für selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft analysiert. Mithilfe der Forschungsergebnisse kann die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen gestärkt und gefördert werden. Methodisch sind neben etablierten quantitativen und qualitativen Ansätzen in der Teilhabeforschung partizipative Ansätze von Bedeutung. Mit ihnen sollen Menschen mit Beeinträchtigungen an wichtigen Entscheidungen im Forschungsprozess beteiligt werden. In Zukunft wird es wichtig sein, Erkenntnisse zu bündeln und Forscher zu vernetzen. Mit dem 2015 gegründeten Aktionsbündnis Teilhabeforschung sollen Förderstrukturen für die Teilhabeforschung erschlossen werden. Ziel ist es, Teilhabeforschung zu stärken und zu profilieren.
Literatur
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Metadaten
Titel
Teilhabeforschung
Bedeutung, Konzepte, Zielsetzung und Methoden
verfasst von
Dr. Anna Levke Brütt
Dr. Rolf Buschmann-Steinhage
Dr. Silke Kirschning
Prof. Dr. Karl Wegscheider
Publikationsdatum
09.08.2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz / Ausgabe 9/2016
Print ISSN: 1436-9990
Elektronische ISSN: 1437-1588
DOI
https://doi.org/10.1007/s00103-016-2403-y

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