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01.08.2015 | Originalien | Ausgabe 8/2015 Open Access

Der Orthopäde 8/2015

Teilzementierte und unzementierte Hüftendoprothetik

Deckungsbeitrag im deutschen Fallpauschalensystem

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 8/2015
Autoren:
Tim Hanstein, O. Kumpe, W. Mittelmeier, R. Skripitz

Zusammenfassung

Hintergrund

Spätestens mit Einführung der Fallpauschalenerstattung im Krankenhauswesen begann die Ökonomisierung der Medizin in der stationären Versorgung. Die Endoprothetik des Hüftgelenks hat konsekutiv eine rasante Entwicklung hinsichtlich Fallzahlen und Optimierung des klinischen Behandlungspfads durchlebt. Daher ist es naheliegend, die Hüftendoprothetik als eine der häufigsten Prozeduren im deutschen Gesundheitswesen ökonomisch zu durchleuchten. In dieser Arbeit werden die zwei häufigsten Verankerungstechniken der Hüftendoprothetik hinsichtlich ihrer Kostenstruktur und ihrem Einfluss auf das Klinikergebnis betrachtet.

Ziel der Arbeit

In der deutschen Versorgungspraxis werden hauptsächlich die unzementierte und teilzementierte Verankerung der Hüftprothese verwendet. In dieser Arbeit wurde untersucht, ob Kostenunterschiede bei den Sachkosten, der Operationsdauer und der Verweildauer des Patienten im Krankenhaus bestehen.

Material und Methoden

Es wurde für jede Verankerungstechnik eine retrospektive Kostenanalyse anhand der Behandlungsdokumentation der Orthopädischen Universitätsklinik Rostock durchgeführt. Die Mittelwerte der untersuchten Parameter und Kostenpunkte wurden mit deskriptiver Statistik auf Unterschiede überprüft.

Ergebnisse

In den Gesamtkosten bzw. dem Deckungsbeitrag besteht kein statistisch signifikanter Unterschied.

Diskussion

Zwar bestehen in einzelnen Kostenbereichen Unterschiede, in der Summe gleichen sich Kostenvorteile und -nachteile der beiden Techniken jedoch aus. Eine Empfehlung für oder gegen eine Technik kann somit aus ökonomischer Sicht nicht ausgesprochen werden.

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