Skip to main content
main-content

24.05.2018 | Telemedizin | CME | Ausgabe 7/2018

Der Ophthalmologe 7/2018

Telematik und telemedizinische Leistungen unter rechtsophthalmologischen Aspekten

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 7/2018
Autoren:
Prof. Dr. F. Tost, G. Freißler
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
A. Kampik, München
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Telemedizinische Angebote nehmen an Vielfalt, Häufigkeit und Umfang zu. Die Telemedizin ist kein eigenständiges Fachgebiet der Medizin oder gar eine Subspezialisierung. Unter dem Begriff Telemedizin werden vielmehr verschiedenste ärztliche Versorgungskonzepte zusammengefasst, welche über räumliche Entfernungen (oder zeitliche Synchronisationsdifferenz) hinweg erbracht werden. Telematische Angebote als neues Tätigkeitfeld in Augenarztpraxis oder Klinik müssen rechtsophthalmologische Anforderungen berücksichtigen. Der „juristische Beurteilungsstandard“ ist immer der direkte Vergleich zwischen telemedizinischer Maßnahme und dem individuellen Patientenauskommen bei einer medizinischen Behandlung von Angesicht zu Angesicht in der Augenarztpraxis als dem „medizinischen Goldstandard“. Das Gericht prüft zielgerichtet, ob der individuelle Gesundheitsschaden eines telemedizinisch betreuten Patienten bei einer medizinischen Betreuung im Rahmen der Regelversorgung durch einen Facharzt in Praxis oder Klinik normalerweise auch eingetreten wäre. Hat das Gericht daran begründete Zweifel, muss der
telemedizinische Leistungen anbietende Augenarzt sein Vorgehen medizinisch schlüssig überzeugend begründen (Beweislastumkehr). Gerade aus diesem Grund ist es für Anwender relevant, dass zunächst Fachgesellschaften Standards für telemedizinische Leistungen im Fachgebiet definieren oder Resultate aus Projekten der Versorgungsforschung vorliegen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 7/2018

Der Ophthalmologe 7/2018 Zur Ausgabe

Update Ophthalmologie

Ablatio retinae und Trauma

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Der Ophthalmologe 12x pro Jahr für insgesamt 451,00 € im Inland (Abonnementpreis 416,00 € plus Versandkosten 35,00 €) bzw. 491,00 € im Ausland (Abonnementpreis 416,00 € plus Versandkosten 75,00 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 37,58 € im Inland bzw. 40,92 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com
     

Neu im Fachgebiet Augenheilkunde