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04.12.2017 | Sonderheft 7/2017

MMW - Fortschritte der Medizin 7/2017

Therapeutische Modulation der Darmmikrobiota beim Reizdarmsyndrom

Von Probiotika bis zur fäkalen Mikrobiota-Therapie

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Sonderheft 7/2017
Autoren:
Prof. Dr. med. habil. P. C. Konturek, Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf
Wichtige Hinweise
This article is part of a supplement not sponsored by the industry.

Interessenkonflikt

Prof. Dr. med. Peter Konturek und Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf erklären, dass keine finanziellen Interessenkonflikte in Bezug auf dieses Manuskript bestehen.

Zusammenfassung

Hintergrund

Eine gestörte Darmmikrobiota (Dysbiose) spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese funktioneller Darmerkrankungen, insbesondere des Reizdarmsyndroms.

Methode

In der Übersichtsarbeit sind vier derzeitige Optionen zur Behandlung des Reizdarmsyndroms dargestellt, die über eine Modulation der Darmmikrobiota wirken.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Probiotika wirken sehr unterschiedlich auf die einzelnen Symptome des Reizdarms. Die Wahl des geeigneten Präparats sollte sich deshalb nach den klinischen Symptomen richten. Rifaximin ist bei ausgewählten Patienten wirksam. Einige Patienten profitieren auch von der Wiederholung dieser Antibiotikatherapie. Eine FODMAP-reduzierte Diät hat in Studien eine signifikante Linderung der Reizdarmsymptome gezeigt. Die fäkale Mikrobiota-Therapie (FMT) ist eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit. Derzeit fehlen allerdings entsprechende placebokontrollierte Studien, um die engültige Wirksamkeit dieser Methode beurteilen zu können.

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Literatur
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