Therapie von Tropenkrankheiten bei Reiserückkehrern
- 01.05.2003
- Arzneimitteltherapie
- Verfasst von
- Prof. Dr. G. D. Burchard
- H. Sudeck
- Erschienen in
- Die Innere Medizin | Ausgabe 5/2003
Zusammenfassung
Die meisten Tropenkrankheiten lassen sich relativ gut behandeln. Es handelt sich oft um parasitäre Erkrankungen. Protozoen kann man als "Mikroparasiten" bezeichnen, charakterisiert durch kurze Generationszeiten und hohe Reproduktionsraten innerhalb eines Wirtes, die Folge ist meist ein kurzer Krankheitsverlauf. Für die Malaria, aber auch für die Amöbiasis, andere intestinale Protozoen und Leishmanieninfektionen stehen einige wirksame Präparate zur Verfügung. Teilweise stellen Resistenzen aber bereits ein Problem dar. Würmer als "Makroparasiten" vermehren sich meist nicht innerhalb eines Wirtes—teleologisch betrachtet, weil sie sich dann rasch die eigene Lebensgrundlage entziehen würden. Schwere Wurminfektionen sind in der Reisemedizin deshalb eher selten. Resistenzen sind bei Würmern bisher kein ernsthaftes Problem. Die wichtigste Wurmkrankheit bei Reiserückkehrern ist die Schistosomiasis, die ebenfalls bei früher Diagnose gut behandelt werden kann.
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- Titel
- Therapie von Tropenkrankheiten bei Reiserückkehrern
- Verfasst von
-
Prof. Dr. G. D. Burchard
H. Sudeck
- Publikationsdatum
- 01.05.2003
- Verlag
- Springer-Verlag
- Erschienen in
-
Die Innere Medizin / Ausgabe 5/2003
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00108-003-0882-z
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