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Therapieabbruch nach nicht gewollter Reanimation. Eine Kasuistik zur Problematik von Patientenverfügungen

  • 01.06.2003
  • Fall & Kommentare
Erschienen in:

Auszug

Eine 91-jährige Frau wird bewusstlos im Pflegeheim aufgefunden. Nach erfolgreicher Reanimation durch den Notarzt wird die Patientin intubiert und beatmet auf die Intensivstation übernommen. Bei der Aufnahme besteht kein sicherer Anhalt für eine Myokardischämie. Erst jetzt wird bekannt, dass die Patientin am Vortag ein Patientenverfügungsformblatt unterschrieben hat, das vorher von ihrem Sohn ausgefüllt wurde. In der Patientenverfügung wird u. a. der Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen, einschließlich Wiederbelebung, verfügt. Der Notarzt hatte vermutlich keine Kenntnis von diesem Dokument. …
Titel
Therapieabbruch nach nicht gewollter Reanimation. Eine Kasuistik zur Problematik von Patientenverfügungen
Verfasst von
anonym
Publikationsdatum
01.06.2003
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Ethik in der Medizin / Ausgabe 2/2003
Print ISSN: 0935-7335
Elektronische ISSN: 1437-1618
DOI
https://doi.org/10.1007/s00481-003-0229-2

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Bildnachweise
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