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01.11.2010 | Übersicht | Sonderheft 1/2010

Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie 1/2010

Therapieangebote für Männer mit sexuellen Präferenzstörungen und Sexualdelinquenz

Zeitschrift:
Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie > Sonderheft 1/2010
Autoren:
Prof. Dr. med. Wolfgang Berner, Prof. Dr. med. Peer Briken

Zusammenfassung

Wir sind heute weit davon entfernt, in der Behandlung von sexuellen Präferenzstörungen nach einer einzigen Ursache zu suchen. Die bisherigen Untersuchungen an größeren Kollektiven legen die Annahme nahe, dass es ganz unterschiedliche Wege der Entstehung solcher Störungen gibt, die von körperlichen Veranlagungen über Erfahrungen in den Primärbeziehungen, sexuell traumatischen oder Gewalterlebnissen in der Kindheit bis hin zu aktuellen Störungen der emotionellen Regulation und sozialen Anpassung reichen. Alle diese Faktoren dürften in jeweils unterschiedlicher Quantität zur Entstehung beitragen. Dementsprechend muss beim Auftreten dieser Störungen zunächst untersucht werden, welche Bereiche der Persönlichkeit betroffen sind und dann welche Hilfen eingesetzt werden sollen. Die Psychotherapien für Sexualstraftäter haben in den letzten beiden Jahrzehnten auch empirisch ihre Wirksamkeit nahelegen können, sodass man es heute als Fehler ansehen muss, wenn man sich nicht spezifischer für Sexualstraftäter entwickelter Programme bedient. Auch die medikamentöse Behandlung differenziert sich ständig weiter. Zur leichteren Orientierung bei dieser Vielfalt von Möglichkeiten wurden Leitlinien entwickelt, von denen in dieser Arbeit zwei diskutiert werden.

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