Therapieeskalation bei chronischer Urtikaria
- 09.02.2015
- Pharmaforum
- Verfasst von
- Martina Freyer
- Erschienen in
- Allergo Journal | Ausgabe 1/2015
Auszug
_ In der Differenzialdiagnose der chronischen Urtikaria wird zwischen einer spontanen und einer induzierbaren Form der Urtikaria unterschieden. In der Praxis heißt es, schnell zu erkennen, ob es sich bei den Symptomen des Patienten um eine „echte Utrikaria“ handelt, wie schwer die Patienten erkrankt sind, und ob es eine Ursache oder einen akuten Auslöser gibt. Für diese Situation stellte Prof. Dr. Christian Termeer, Stuttgart, einen einfachen Behandlungspfad vor, der von niedergelassenen Dermatologen, dem Berufsverband Deutscher Dermatologen (BVDD) und universitären Dermatologen gemeinsam entwickelt wurde [Termeer C et al. submitted to JDDG, Poster Deutscher Allergiekongress in Wiesbaden 2014]. An die Ausschlussdiagnostik von Infektionen oder entzündlichen Prozessen schließt sich die Frage nach Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten an. Laut Termeer ist die Bestimmung von Autoantikörpern obsolet, weil es keine therapeutische Konsequenz gibt. Termeer empfahl für die strukturierte Diagnose den Anamnesebogen des nationalen Urtikaria-Netzwerks UNEV (www.urtikaria.net). …
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- Titel
- Therapieeskalation bei chronischer Urtikaria
- Verfasst von
-
Martina Freyer
- Publikationsdatum
- 09.02.2015
- Verlag
- Urban & Vogel
- Erschienen in
-
Allergo Journal / Ausgabe 1/2015
Print ISSN: 0941-8849
Elektronische ISSN: 2195-6405 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s15007-015-0768-0
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