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05.02.2018 | Hämatoonkologie | Ausgabe 1-2/2018

Großzelliges B-Zell-Lymphom vom Hochrisikotyp
Im Focus Onkologie 1-2/2018

Therapieintensivierung bringt nicht viel

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 1-2/2018
Autor:
Barbara Kreutzkamp
Junge Patienten mit neu diagnostiziertem unbehandeltem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom und schlechter Prognose profitieren zwar zunächst von einer Intensivierungstherapie mit R-MAD (Rituximab plus hochdosiertem Cytarabin plus Mitoxantron plus Dexamethason) und hochdosierter BEAM-Chemotherapie (Carmustin, Etoposid, Cytarabin und Melphalan) plus autologer Stammzelltransplantation nach einer verkürzten Behandlung mit Rituximab plus dosisdichtem CHOP-Regime — im Vergleich zu einer Rituximab-dosisdichten Chemotherapie alleine im Hinblick auf das rezidivfreie Überleben nach 2 Jahren. Allerdings schlägt sich das nicht im Gesamtüberleben nieder und entbehrt damit nicht zuletzt aufgrund des hohen Nebenwirkungspotenzials klinischer Relevanz, schlussfolgern Prüfärzte nach Auswertung der finalen Daten einer randomisierten offenen Phase-III-Studie [Chiappella A et al. Lancet Oncol. 2017;18(8):1076-88]. Eine intensivierte R-CHOP als Upfront-Therapie sollte als Therapieoption bei dieser Patientenklientel nicht mehr weiter verfolgt werden. ...

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