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14.11.2017 | Medizin aktuell | Ausgabe 6/2017

hautnah dermatologie 6/2017

Therapiepause für Schwangere oder nicht?

Zeitschrift:
hautnah dermatologie > Ausgabe 6/2017
Autor:
Sebastian Lux
Certolizumab Pegol, das unter anderem für die Therapie der Psoriasisarthritis zugelassen ist, scheint für Frauen im gebärfähigen Alter (18-45 Jahre) eine mögliche Option zu sein. Prof. Alexa Kimball, Boston/USA, stellte zwei Studien vor, die zeigen, dass der Wirkstoff anscheinend durch seine Molekülstruktur weder durch die Plazenta noch in die Muttermilch transferiert wird. In der CRIB-Studie wurde die Plazentagängigkeit des TNFα-Antikörpers auf den Prüfstand gestellt [Kimball AB et al. FC04.03]. Die mittels Elektrochemilumineszenz-Immunoassay ermittelten Plasmaspiegel bei den Müttern lagen zum Zeitpunkt der Geburt innerhalb der zu erwartenden therapeutischen Breite (median 24,4 μg/ml). Bei 13 von 14 Neugeborenen ließ sich unmittelbar nach der Geburt kein Wirkstoff nachweisen, bei einem war die Nachweisgrenze von 0,032 μg/ml minimal überschritten. Nach vier und acht Wochen waren alle Proben der Säuglinge negativ. In der CRADLE-Studie wurde die Muttermilch von 18 stillenden Frauen unter Certolizumab Pegol untersucht [Kimball AB et al. OP01.02]. In 56 % der Proben war der Wirkstoff unter der Nachweisgrenze. Falls sich Certolizumab Pegol nachweisen ließ, war die Konzentration maximal dreimal so hoch (0,096 μg/ml) wie das Detektionslimit. Die Ergebnisse sprechen dafür, die Behandlung auch während Schwangerschaft und Stillzeit fortzuführen. ...

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