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20.05.2019 | Medizin aktuell | Ausgabe 3/2019

Differenzialdiagnostische Herausforderung
hautnah dermatologie 3/2019

Therapieresistentes perianales Erythem bei einer Schwangeren

Zeitschrift:
hautnah dermatologie > Ausgabe 3/2019
Autor:
Prof. Dr. med. Annette Kolb-Mäurer
Frage: Eine 36-jährige Patientin mit einer streptogenen perianalen Dermatitis/Analekzem und bakteriologischem Nachweis von Streptokokken Gruppe B berichtet, dass nach der Geburt ihres Kindes 2012 erstmalig perinaler Juckreiz auftrat und nur während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes persistiert hätte. Wegen Zunahme der Symptomatik stellte sie sich vor, nachdem sie bereits mit einer Hydrocortisonsalbe und Sitzbädern mit Gerbstoffen behandelt worden war. Klinisch zeigte sich ein perianales, relativ scharf begrenztes Erythem. Aufgrund des Nachweises von β-hämolysierenden Streptokokken (Gruppe B) wurde zunächst Erythromycin 3 × 500 mg über zehn Tage gegeben. Im Kontrollabstrich waren erneut Streptokokken nachweisbar, sodass sich eine Therapie mit Penicillin V über 14 Tage in Kombination mit antiseptischer Lokaltherapie anschloss. Der klinische Befund ist inzwischen rückläufig, die Rötung ist nur noch blass und unscharf vorhanden und es besteht deutlich weniger Juckreiz. Jedoch waren in Folgeabstrichen immer wieder β-hämolysierende Streptokokken (Gruppe B) nachweisbar. ...

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