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07.10.2021 | Online-Artikel

MS-Therapie

Therapietreue auf dem Prüfstand: Adhärenz und Persistenz

Hohe Adhärenz (Therapietreue) und Persistenz (Therapieverweildauer), beides ist bei einer Behandlung von MS-Patienten mit einer verlaufsmodifizierenden Therapie (DMT) wichtig, um die therapeutischen Ziele und eine Verlangsamung der Krankheitsprogression zu erreichen.

Literatur

* Die Studie wurde im Jahr 2018 durchgeführt und berücksichtigt ausschließlich die zu dieser Zeit zugelassenen Medikamente.
a RRMS (schubförmig remittierende Multiple Sklerose) mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung.
b Risiko von selteneren, aber schwereren Nebenwirkungen wie bösartige Veränderungen, Leberschäden, den Gastrointestinaltrakt betreffende Symptome, schwere allergische Reaktionen und progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) [3].
c SPMS (sekundär progrediente MS) = Verlaufsform, die aus einer schubförmig remittierenden MS (RRMS) hervorgeht, bei der die akut-entzündliche Aktivität in Form abgrenzbarer Schübe immer seltener wird oder ganz fehlt. Die neurodegenerativen ZNS-Veränderungen dominieren immer stärker und die Behinderung nimmt ständig zu. Wird die SPMS weiterhin von Schüben begleitet, spricht man von einer rSPMS (sekundär progrediente MS mit aufgesetzten Schüben).
d frühe primär progrediente Multiple Sklerose (PPMS), charakterisiert anhand der Krankheitsdauer und dem Grad der Behinderung sowie mit Bildgebungsmerkmalen, die typisch für eine Entzündungsaktivität sind.

[1] Kappos L et al. Contribution of Relapse-Independent Progression vs Relapse-Associated Worsening to Overall Confirmed Disability Accumulation in Typical Relapsing Mutliple Sclerosis in a Pooled Analysis of 2 Randomized Clinical Trials. JAMA Neurol 2020;77(9) 1132-1140 (p=0,029)
[2] Burks J et al. Adherence to disease-modifying therapies and its impact on relapse, health resource utilization, and costs among patients with multiple sclerosis. Clinicoecon Outcomes Res 2017;9:251-260
[3] Bauer B et al. An international discrete choice experiment assessing patients’ preferences for disease-modifying therapy attributes in multiple sclerosis. Neurodegener Dis Manag 2020;10:369-382
[4] Pineda E et al. AAN 2021;Poster Presentation P15.228
[5] Meuth S et al. ACTRIMS/ECTRIMS 2020;Poster P1063

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an die Roche Pharma AG unter grenzach.drug_safety@roche.com oder Fax +49 7624/14-3183 oder an das Paul-Ehrlich-Institut unter www.pei.de oder Fax: +49 6103/77-1234.

Ocrevus® 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Wirkstoff: Ocrelizumab.

Zusammensetzung: 1 Durchstechflasche enthält 300 mg Ocrelizumab in 10 ml. Sonstige Bestandteile: Natriumacetat-Trihydrat, Essigsäure 99 %, Trehalose-Dihydrat (Ph.Eur.), Polysorbat 20, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: RMS: Ocrevus ist angezeigt zur Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung. PPMS: Ocrevus ist angezeigt zur Behandlung erwachsener Patienten mit früher primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS), charakterisiert anhand der Krankheitsdauer und dem Grad der Behinderung, sowie mit Bildgebungsmerkmalen, die typisch für eine Entzündungsaktivität sind. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile; aktuell vorliegende, aktive Infektion; schwer immunsupprimierter Zustand; bekannte aktive Malignome. Nebenwirkungen: Infektion der oberen Atemwege, Nasopharyngitis, Influenza, Immunglobulin M im Blut erniedrigt, Infusionsbedingte Reaktionen (u. a. Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria, Erythem, Flush, Hypotonie, Pyrexie, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Rachenreizung, oropharyngeale Schmerzen, Dyspnoe, Pharynx- oder Larynxödeme, Übelkeit, Tachykardie), Sinusitis, Bronchitis, oraler Herpes, Gastroenteritis, Infektion der Atemwege, virale Infektion, Herpes zoster, Konjunktivitis, Zellulitis, Husten, Katarrh, Immunglobulin G im Blut erniedrigt, Neutropenie, die auch verspätet auftreten kann. Verschreibungspflichtig. Hinweise der Fachinformation beachten. Pharmazeutischer Unternehmer: Roche Registration GmbH, Grenzach-Wyhlen, DE. Weitere Informationen auf Anfrage erhältlich. Vertreter in Deutschland: Roche Pharma AG, Grenzach- Wyhlen. Stand der Information: Mai 2021.

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