Interventionelle Behandlung der Hauptstammstenose
- 31.10.2018
- Thorakale und thorakoabdominale Aortenprozesse
- CME
- Verfasst von
- O. Dörr
- H. Möllmann
- A. Elsässer
- C. Liebetrau
- C. W. Hamm
- Prof. Dr. H. Nef
- Erschienen in
- Die Kardiologie | Ausgabe 6/2018
Zusammenfassung
In den aktuellen ESC-Leitlinien werden perkutane Koronarintervention (PCI) und Bypassoperation zur Behandlung von Hauptstammstenosen gleichwertig berücksichtigt. Die PCI ist bei einem SYNTAX-Score von 0–32 Punkten eine sichere Alternative zur Bypassoperation. Bei einem SYNTAX-Score von mehr als 32 Punkten sollte die Bypassoperation bevorzugt werden. Bei der Planung und Durchführung der Hauptstamm-PCI wird der Einsatz der intravaskulären Bildgebung empfohlen. Bei Interventionen des Hauptstamms sollten ausschließlich Drug-eluting-Stents (DES) zur Anwendung kommen, wobei je nach Stenosemorphologie eine Ein- bzw. Zwei-Stent-Strategie in Frage kommt. Zeigt sich nur ein Tochtergefäß betroffen, ist das sog. „provisional stenting“ die bevorzugte Methode. Bei der Wahl der richtigen Zwei-Stent-Stratgie sind die anatomischen Bedingungen (Bifurkationswinkel, Gefäßdiameter) zu berücksichtigen. Gemäß Datenlage ist derzeit die DK-Crush-Technik den anderen Strategien (TAP, Culotte, Mini-Crush) vorzuziehen.
- Titel
- Interventionelle Behandlung der Hauptstammstenose
- Verfasst von
-
O. Dörr
H. Möllmann
A. Elsässer
C. Liebetrau
C. W. Hamm
Prof. Dr. H. Nef
- Publikationsdatum
- 31.10.2018
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Die Kardiologie / Ausgabe 6/2018
Print ISSN: 2731-7129
Elektronische ISSN: 2731-7137 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s12181-018-0280-3
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