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Das Thoracic-Outlet-Syndrom erfordert nur in ganz bestimmten Fällen ein operatives Vorgehen. Beim DCK wurde vor schwerwiegenden Komplikationen des anspruchsvollen Eingriffs gewarnt.
In bestimmten Situationen kann ein thoraxchirurgischer Eingriff Leiden lindern. Beim Chirurgiekongress in München wurde von einem Patienten berichtet, der wegen exulzerierenden Brustwandmetastasen eines Nierenzellkarzinoms unter großen Schmerzen litt und durch die starke Geruchsbildung sozial isoliert war. Wie ihm geholfen wurde?
In einer französischen Studie hatten Chirurgiepatienten und -patientinnen, die morgens gleich als Erstes auf den Tisch kamen, deutlich schlechtere Karten als diejenigen, die erst später dran waren.
Chirurgische Eingriffe bleiben für Patientinnen und Patienten risikobehaftet. Eine US-amerikanische Studie zeigt, dass bei 38% der stationär aufgenommenen Erwachsenen, die sich einer Operation unterzogen, unerwünschte Ereignisse auftraten – zwei Drittel davon wurden als potenziell vermeidbar eingestuft.
Sofern bei Spontanpneumothorax interventionelle Hilfe benötigt wird, stehen mehrere Verfahren zur Auswahl, wie die Anlage einer Thoraxdrainage und die Aspiration. Welches ist am besten geeignet? Eine Metaanalyse liefert neue Daten dazu.
Der Trend bei der axillären Therapie von Betroffenen mit einem Mammakarzinom ist die Deeskalation. Ein wichtiger Meilenstein ist hierbei die SENOMAC-Studie: Deren Ergebnisse werden voraussichtlich die Leitlinienempfehlungen beeinflussen.
In jedem zehnten Fall kam es in einer europäischen Studie postoperativ zu chronischen Schmerzen. Eine neuropathische Komponente war häufig, vor allem nach Brustkrebs-, aber auch nach Endometriose-Op. bzw. Kniegelenkersatz.
Eine aggressive Lokaltherapie kann einen Tumor mit Oligometastasen oft in Schach halten. Bislang bleibt Ärztinnen und Ärzten aber nicht viel mehr als das Metastasenzählen, um den Therapieerfolg abzuschätzen.
In einer US-Studie war zehn Jahre nach einer Lobektomie jeder vierte Patient am Lungenkrebs verstorben. Gefordert werden Strategien zur besseren Erkennung von Rezidiven.
Anders als in der Herzchirurgie: Perioperatives Colchicin reduziert bei thoraxchirurgischen Eingriffen nicht das Risiko von Vorhofflimmern und Myokardinfarkten.
Wie findet man heraus, ob die geplante ambulante Op. für den Patienten oder die Patientin evtl. zu gefährlich ist? Ein Team aus Denver hat prä- und postoperative Risikofaktoren anhand von Registerdaten untersucht.
Ein „starkes Argument, frisch operierte Patienten und Patientinnen aus dem Bett zu bekommen“ liefert nach Ansicht eines JAMA-Kommentators eine groß angelegte Studie aus den USA.
Verlaufsbeobachtung, Aspiration oder Thoraxdrainage: Was ist die initiale Therapie der Wahl beim primären Spontanpneumothorax? In einer systematischen Übersicht wird ein klarer Sieger gekürt.
Können sich Patientinnen und Patienten, die für einen ambulanten Eingriff ausgewählt wurden, in Sicherheit wiegen? Die Auswertung einer großen US-Datenbank zeigt: Die Eingriffe wurden offenbar mit Bedacht gewählt, das Risiko für postoperative Komplikationen war in der Studie vergleichsweise gering.
Zur Frage, ob verletzte Patienten mit instabilem Thorax einer chirurgischen Stabilisierung der Brustwand unterzogen werden sollten oder nicht, gibt es nur unzureichende Daten. Nun liegen Ergebnisse einer randomisierten Studie vor.
Akute Aortendissektionen vom Typ A sind ein dringlicher herzchirurgischer Notfall. Die Daten zur Mortalität sind allerdings veraltet. Ein internationales Medizinerteam hat sie nun aktualisiert.
Kontrolluntersuchungen von Personen, deren nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC) vollständig entfernt wurde, steigern deren Überlebenschancen – wie sich die Art der Nachsorge darauf auswirkt, zeigen französische Daten.
Damit Schrittmacher- und ICD-Patienten eine Op. ohne Zwischenfälle überstehen, sollten Sie einige Regeln beherzigen. Neue Leitlinien kommen von der British Heart Rhythm Society. Kernstück ist ein Katalog aus zehn „Schlüsselempfehlungen“.
Manche Viren – die Phagen – töten Bakterien. Sie statt Antibiotika zu nutzen, klingt verheißungsvoll: Einem Mukoviszidose-Patienten konnte damit gegen eine Infektion mit Mycobacterium abscessus geholfen werden.
Die ERAS-Leitlinie für die Thoraxchirurgie soll Komplikationen nach thoraxchirurgischen Eingriffen verringern und die Rekonvaleszenz beschleunigen. Eine Umfrage zeigt, dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit in Deutschland noch eine Lücke klafft.
Wesentlich für das Management eines spontanen primären Pneumothorax ist das Ausmaß der Symptome. Selbst deutlich symptomatische Patienten können wahrscheinlich häufig ambulant versorgt werden.
Das Thoraxröntgen wird aufgrund der im Vergleich zur CT geringeren Strahlenbelastung und niedrigeren Kosten nach wie vor als initiales Screeningverfahren bei Patienten mit stumpfem Thoraxtrauma genutzt. Doch wie zuverlässig lassen sich Verletzungen detektieren? Die Antwort muss differenziert betrachtet werden.
Mit der Inhalation von Indocyaningrün, das im Nahinfrarotbereich fluoresziert, lässt sich intraoperativ der Rand von Tumoren der Lunge visualisieren – und zwar effizienter als mit intravenöser Injektion.
Auch eine unkomplizierte ambulante Op. ist bei Patienten mit Herzinsuffizienz offenbar mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden. Das gilt möglicherweise selbst dann, wenn die Patienten unter entsprechender Medikation asymptomatisch sind.
Während einer videoassistierten thorakoskopischen Lungenresektion lässt sich die Komplikationsrate durch eine Op.-Dauer unter zwei Stunden sowie eine restriktive Flüssigkeitssubstitution niedrig halten.
Erst die Ligatur der Lungenvenen, dann die der Arterien – dass verhindert möglicherweise bei Patienten mit einem nicht kleinzelligen Lungenkarzinom, die sich einer thorakoskopischen Lobektomie unterziehen müssen, die Streuung von Krebszellen in das Gefäßsystem.
Von den vielen traditionell mit einer akuten Aortendissektion in Verbindung gebrachten Symptomen haben sich in einer Metaanalyse nur drei als zuverlässig erwiesen.
Hat die Gebrechlichkeit eines Patienten Einfluss auf das Risiko, an einer Op.-Komplikation zu versterben? US-Forscher haben diesen Zusammenhang an knapp einer Million Menschen untersucht.
Mit offenen Karten spielen, das Risikomanagement informieren und eine gründliche Ursachenanalyse betreiben – solche Maßnahmen raten US-Chirurgen ihren Kollegen, wenn sie das Skalpell an der falschen Stelle angesetzt haben.
Fünf Jahre nach einer Bypass-Op. mit Unterstützung durch eine Herz-Lungen-Maschine leben mehr Patienten als nach einer Op. ohne extrakorporale Zirkulation. Dies gilt zumindest für Männer.
Seit Jahrzehnten wird darüber spekuliert, welcher Stellenwert der Thymektomie in der Therapie der Myasthenia gravis zukommt. Nun liegen die Ergebnisse einer randomisierten Studie vor.
In welchen chirurgischen Fachgebieten sind die Burnout-Raten am höchsten und wer hadert mit seinem Job am meisten? Ein Forscherteam aus Washington ist diesen Fragen nachgegangen.
Ösophagektomien gehören zu den schwierigsten Eingriffen der Krebschirurgie. Entsprechend lange dauert es, bis Chirurgen genügend Erfahrung erlangt haben, um die mit dem Eingriff verfolgten Ziele sicher zu erreichen.
Das intraoperative Neuromonitoring zum Schutz des Nervus laryngeus recurrens bei Eingriffen an der Schilddrüse oder Nebenschilddrüse gilt als sichere Maßnahme. Glaubt man jüngsten Fallberichten, stimmt das womöglich nur bedingt.
Auch bei Hochrisikopatienten mit Stadium-I-Lungentumoren kann sich eine Resektion durchaus lohnen. Darauf deutet die Auswertung eines kleinen US-Registers.
Bei der chirurgischen Therapie des Ösophaguskarzinoms scheint das Ausmaß der Lymphadenektomie das postoperative Überleben der Patienten nicht zu beeinflussen. Diese Erkenntnis stellt somit die gegenwärtige Leitlinienempfehlung infrage.
Elektive Herzoperationen, die erst um 15 Uhr beginnen, sind einer US-Studie zufolge mit einem doppelt so hohen Mortalitätsrisiko behaftet wie Eingriffe, die früher starten.
Ob man einen Pneumothorax operativ versorgt, hängt vor allem von der Ausdehnung und vom Rezidivrisiko ab. Bei der Therapieentscheidung müssen aber auch patientenspezifische Faktoren wie Begleiterkrankungen, Beruf oder die Angst vor einem erneuten Ereignis berücksichtigt werden.
Eine sekundäre, nach vorangegangener perkutaner Koronarintervention (PCI) vorgenommene Bypass-Operation hat laut den Ergebnissen einer Metaanalyse etliche Nachteile gegenüber einem primären Eingriff.
Durch Bluttests im Zusammenhang mit einer Herz-Op. verliert jeder Patient im Schnitt so viel Blut, wie sich in ein bis zwei Erythrozyteneinheiten befindet.
Beim Thema Schussverletzungen sitzen selbst erfahrene Chirurgen offenbar zahlreichen Mythen auf. Dies könne die Patientenversorgung im Ernstfall beeinträchtigen, warnen Chirurgen aus Kalifornien.
Mehr als zwei Millionen Jahre Lebenszeit haben Empfänger von Spenderorganen in 25 Jahren durch Transplantationen gewonnen. Eine US-Studie zeigt deutlich, in welchem Ausmaß schwer kranke Patienten von einer Organspende profitieren.
Jedes 100. Kind wird mit einem Herzfehler geboren; in Deutschland sind das über 7000 pro Jahr. Fakten zur Versorgung dieser Patienten waren Thema bei der Präsentation des aktuellen Herzberichts in Berlin.
Chirurgen, die sich bei der Op. zu viel Zeit lassen, sind ein unabhängiger Risikofaktor für den Patienten – das scheint für nahezu jeden Eingriff zu gelten. In einer US-Studie stieg die Komplikationsrate mit jeder zusätzlichen Stunde, die operiert wurde.
Chirurgen lieben Musik bei der Arbeit, auch die Patienten profitieren von beruhigenden Klängen. Manche Songs sind aber gänzlich ungeeignet – vor ihnen sollten sich die Ärzte hüten.
Patienten mit einer präoperativen Sepsis sind besonders gefährdet, nach dem Eingriff eine arterielle oder venöse Thrombose zu erleiden. Das Risiko steigt mit dem Schweregrad der systemischen Entzündung.
Ein spezielles Konzentrationstraining, bei dem man lernt, die Augen über längere Zeit auf einem Punkt ruhen zu lassen, verbesserte bei chirurgischen Neulingen die Geschicklichkeit beim Knotenknüpfen. Diese Fähigkeit wirkte sich insbesondere in Stresssituationen positiv aus.
Der Qualitätsreport 2013 wirft ein Schlaglicht auf die Qualität der Versorgung in den Krankenhäusern. Fazit: Das Qualitätsniveau ist stabil. Aber es gibt Ausreißer.
Um die Patientensicherheit in der Chirurgie zu erhöhen, hat die Weltgesundheitsorgansisation WHO eigens eine Checkliste entworfen. Norwegische Forscher haben nun randomisiert und kontrolliert untersucht, ob die Liste ihren Zweck erfüllt.
Mehr Mut zur zweiten ärztlichen Meinung, vor allem bei Operationen: Die Krankenhausgesellschaft hätte gerne, dass die Kliniken öfter auf die Option zur Zweitmeinung hinweisen.
Eine aktuelle Metaanalyse bestätigt die Praxis der restriktiven Gabe von Erythrozyten-Konzentraten. Durch die Beschränkung auf Patienten mit niedrigeren Hämoglobin-Werten sinkt das Risiko für therapieassoziierte Infektionen.
Der BGH hat ein Leiturteil zum Streit um die Inhalte des ärztlichen Aufklärungsgesprächs gefällt. Ärzte kommen dabei gut weg: Denn ihnen sollten die Gerichte im Zweifel, wenn zum Beispiel keine Dokumentation vorliegt, eher glauben als den Erinnerungen von Patienten, so die Richter.
Blamieren will sich keiner. Doch einen offeneren Umgang mit chirurgischen Komplikationen und Fehlern wünschen sich offenbar viele Chirurgen, wie eine britische Studie zeigt.
Bei etwa 14% aller chirurgischen Eingriffe kommt es zu unerwarteten Komplikationen. Mehr als ein Drittel davon wäre vermeidbar. Die meisten Fehler passieren allerdings nicht während der Op, sondern davor und danach.
Kinderchirurgen aus der Uniklinik Hannover ist es gelungen, mithilfe eines umfassenden Lärmschutzpakets störende Geräusche im Operationssaal signifikant zu reduzieren. Die postoperative Komplikationsrate sank im Gefolge deutlich.
Nach dem mutmaßlichen Giftgas-Einsatz in Syrien denken die USA über einen Vergeltungsschlag nach. Welche Folgen ein Angriff für die medizinische Versorgung im Land hätte, beschreibt Dr. Frank Dörner, Geschäftsführer der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen, im Interview.
Brenzlige Situationen sind im OP keine Seltenheit. Doch manchmal, wenn auch nicht oft, brennt es buchstäblich. US-Forscher haben untersucht, welche Faktoren zum Ausbruch eines Feuers beitragen und wie man solchen Zwischenfällen vorbeugen kann.
Mesenchymale Stromazellen (MSC) sind pluripotente Stammzellen, die auch aus Gewebe von Erwachsenen isoliert werden können. Sie sind derzeit ein beliebter Forschungsgegenstand. So wird geprüft, ob MSC Hautersatzmaterialien bioaktivieren und so die Wundheilung beschleunigen können. Auch Fäden könnten zukünftig so „getunt“ werden.
Die Altersgrenze für Spenderorgane ist in den vergangen Jahren immer weiter gestiegen. Dieser Trend wird bei dem herrschenden Organmangel weiter anhalten. Wichtig ist gerade hier die optimale Behandlung des Spenderorgans. Zwischen Theorie und Praxis klafft aber noch eine Lücke.
Viele Transplantate haben eine mangelhafte Qualität. Nicht selten sind die Operateure bei der Organtransplantation schuld - ein auch im internationalen Vergleich unhaltbarer Zustand, wie Transplantationsmediziner finden.
Davor ist kein Chirurg gefeit: Verletzungen mit Nadel oder Skalpell ereignen sich in Europa jedes Jahr fast eine Million Mal. Viele Kollegen scheuen sich jedoch, den Vorfall zu melden. Dabei wird das Risiko einer Infektionsübertragung, vor allem mit Hepatitis B, deutlich unterschätzt.
Damit die Sicherheitscheckliste Chirurgie erfolgreich etabliert werden kann, sind unter anderem ein entsprechendes Training, Feedback und regelmäßige Audits erforderlich.
Wie lang eine bilaterale Mamma-Reduktionsplastik braucht, hängt nicht nur davon ab, wie viele Brustverkleinerungen die Chirurgen bereits durchgeführt haben. Entscheidend ist auch, wie oft die Ärzte schon gemeinsam am Op.-Tisch standen.
Noch ist die chirurgische Stabilisierung nicht allgemeiner Therapiestandard beim Flatterthorax. Doch die Studiendaten mehren sich, wonach dieses Vorgehen gegenüber der konservativen Behandlung zu bevorzugen ist.
Die Unterdruck-Wundtherapie könnte nicht nur Patienten eine bessere Wundheilung bringen. Sie hat auch Vorteile für Ärzte und Pflegekräfte. Zwei Studien sollen nun ihren Nutzen für die Regelversorgung untersuchen. Ein Gefäßchirurg erklärt, worum es genau geht.
Ob chirurgische Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand wieder ins Leben zurückgeholt werden können, hängt unter anderem offenbar davon ab, welche Komplikationen sich kurz vor der Reanimation einstellen.
Geriatrische Patienten, die Wiederbelebungsmaßnahmen per Verfügung ablehnen, haben nach Notoperationen ein signifikant höheres Sterberisiko als Patienten in gleicher Lage, die eine Reanimation erlauben.
Tupfer im Patienten gelassen, am falschen Körperteil operiert oder gar den Patienten verwechselt: Solche und andere „Never events“ passieren in US-amerikanischen Kliniken jedes Jahr gut 4000-mal.
Am akuten Atemnotsyndrom („Acute Respiratory Distress Syndrome“, ARDS) stirbt fast jeder dritte Betroffene. Welche Patienten sind besonders gefährdet, ein ARDS zu entwickeln?
Zehn Prozent aller Todesfälle bei Chirurgiepatienten stehen mit einer verzögerten Diagnostik in Zusammenhang. Neben Schlamperei und Unerfahrenheit spielte dabei auch mangelnde Kommunikation eine Rolle.
Eine Frage des Blickwinkels, des Bildausschnitts und der Vergrößerung - mit reiner Dokumentation hat diese OP-Fotografie nichts mehr zu tun. Die Fotoausstellung auf dem Chirurgenkongress 2012 zeigte faszinierende Bilder der "Art of Surgery".
Ob man eine Operationswunde nach dem Verschluss mit einem Verband versorgt oder nicht, spielt für das Infektionsrisiko offenbar keine Rolle. Das wollen britische und australische Chirurgen im Zuge einer Metaanalyse herausgefunden haben.
Chirurgen sollten während langwieriger Operationen alle 20 Minuten kurz pausieren und ein paar Stretch-Übungen machen. Solche „Mikropausen“ helfen gut gegen Verspannungen und Ermüdungserscheinungen.
Ein Jahr nach seiner schweren Herzoperation lief der zweifache Ironman-Hawai-Sieger Normann Stadler (39) am 29. Juli an der Seite seines Operateurs, Professor Matthias Karck beim Triathlon „Heidelbergman“ ins Ziel.
Eine neue Lunge, die von einem Raucher stammt, ist schlechter als die von einem Nichtraucher. Noch schlechter wäre es, Raucher von der Lungenspende auszuschließen.
Wenn ein Patient nach einer fehlgeschlagenen Operation den Wunsch äußert, sterben zu wollen, weil die Folgen aus seiner Sicht ein Weiterleben unerträglich machen, kann es gut sein, dass ihn ärztlicher Optimismus daran hindert.
Das Zusammenwachsen medizinischer Fachdisziplinen erfordert es medizintechnische Ausrüstungen zu kombinieren, sie miteinander zu verschmelzen, gerade auch in den chirurgischen Disziplinen. Das moderne Konzept des Hybrid-OPs symbolisiert dies in besonderer Weise.
Ein Patientenvideo kann helfen, Ängste vor einem operativen Eingriff abzubauen. Per Film aufgeklärte Lungenresektionspatienten litten postoperativ zudem weniger Schmerzen.
Invasive Tätigkeiten schwangerer Ärztinnen müssen künftig möglich sein, fordern eine Betriebsärztin, Infektiologen, Internisten und Chirurgen aus Frankfurt am Main. Sie drängen auf eine Aktualisierung des Mutterschutzgesetzes und handhabbare Durchführungsbestimmungen.
Die Blutungsgefahr unter der Therapie mit Plättchenhemmern wird meist überbewertet, während das kardiovaskuläre Risiko bei perioperativem Absetzen der Medikamente vielfach unterschätzt wird. In Deutschland findet sich eine dementsprechend heterogene Handhabung der antithrombozytären Therapie bei thoraxchirurgischen Eingriffen.
Eine proteinarme Diät vor chirurgischen Eingriffen verbessert womöglich die Stressresistenz der Operierten. Das haben Versuche an Mäusen ergeben. Schon jetzt in der Praxis umsetzbar wäre ein sechswöchiger Rauchstopp vor Operationen.
Medizinische Fehler werden vom Verursacher meist nur gemeldet, wenn sie ernsthaften Schaden angerichtet oder zum Tod des Patienten geführt haben. Jetzt sind Bestrebungen im Gang, alle Fehler, unabhängig von deren Folgen, sofort offenzulegen.
Scharfe Rasuren vor Operationen sind obsolet, betonen Krankenhaushygieniker. Mit einer Reihe perioperativer Maßnahmen kann die Rate postoperativer Wundinfektionen reduziert werden.
Verfügen Patienten, dass postoperativ bestimmte Maßnahmen unterbleiben sollen, ist das für viele Chirurgen ein möglicher Grund, auf den Eingriff zu verzichten.
Weniger Zeitaufwand und geringerer Blutverlust sind die Vorteile der Hochfrequenzchirurgie gegenüber der Arbeit mit dem Skalpell. Ob dies nicht nur im Gewebe, sondern auch beim Hautschnitt gilt, haben neuseeländische Forscher untersucht.
Wenn sich in der Medizin verhängnisvolle Komplikationen oder Fehler ereignen, gibt es neben den betroffenen Patienten oft ein zweites Opfer: die behandelnden Ärztinnen oder Ärzte. Eine dafür besonders anfällige Disziplin ist die Chirurgie.
Den heißen Tee in der Hand und die Wärmflasche auf dem Bauch: Gerade im Winter bringt man solche Situationen im Allgemeinen mit Wohlbehangen in Verbindung. Ein chirurgisches Team warnt jedoch mit einer Serie von Verbrühungsfällen vor Unachtsamkeit.
In einer australischen Nichtunterlegenheitsstudie waren kryokonservierte Thrombozyten zur Behandlung von Blutungen im Zusammenhang mit einer Herz-Op. hämostatisch weniger wirksam als herkömmliche Konzentrate.
Späte Diagnose, frühe Tumorstreuung: Menschen mit Pankreaskarzinom haben nach wie vor eine trübe Prognose. In einer Studie ist getestet worden, ob die Flüssigbiopsie helfen könnte, die Situation zu verbessern.