ASS und Venen
- 10.11.2016
- Thrombose
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. H. Böhner
- Erschienen in
- Gefässchirurgie | Ausgabe 8/2016
Zusammenfassung
Hintergrund
Die Wirkung der Acetylsalicylsäure beruht auf einer irreversiblen Hemmung der Prostaglandin-H2-Synthase.
Fragestellung
Hat das Wirkprinzip der Acetylsalicylsäure (ASS), die irreversible Hemmung der thrombozytären Aggregation, die wesentlicher Bestandteil aller Gerinnungsvorgänge ist, einen Effekt auf venöse Erkrankungen?
Material und Methoden
Analyse von Studien, die die Wirksamkeit von ASS bei der Thromboseprophylaxe und bei Rezidivthrombosen untersuchen.
Ergebnisse
Eine Arbeit aus den 1990er-Jahren zeigt, dass ASS zur Reduktion von perioperativen Thromboembolien beitragen kann. 2012 erschienen zwei prospektiv randomisierte Studien, die belegen, dass ASS auch zur Vermeidung von Rezidivthrombosen klinisch wirksam ist.
Schlussfolgerungen
Die Verabreichung von ASS führt zu einer geringgradigen Reduktion von perioperativen primären Venenthrombosen. Der Effekt ist jedoch deutlich geringer ausgeprägt als der von niedermolekularen Heparinen. Die prophylaktische Gabe von ASS kann die Anzahl an Rezidivthrombosen signifikant senken.
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- Titel
- ASS und Venen
- Verfasst von
-
Dr. H. Böhner
- Publikationsdatum
- 10.11.2016
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Thrombose
Erkrankungen der Venen
Venenthrombosen
Tiefe Venenthrombose
Erkrankungen der Venen
Acetylsalicylsäure
Antikoagulanzien
Niedermolekulare Heparine
Thrombozytenaggregationshemmer
Acetylsalicylsäure
Venenthrombosen
Gefäßchirurgie - Erschienen in
-
Gefässchirurgie / Ausgabe 8/2016
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00772-016-0214-y
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