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Gefässchirurgie

ASS und Venen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Wirkung der Acetylsalicylsäure beruht auf einer irreversiblen Hemmung der Prostaglandin-H2-Synthase.

Fragestellung

Hat das Wirkprinzip der Acetylsalicylsäure (ASS), die irreversible Hemmung der thrombozytären Aggregation, die wesentlicher Bestandteil aller Gerinnungsvorgänge ist, einen Effekt auf venöse Erkrankungen?

Material und Methoden

Analyse von Studien, die die Wirksamkeit von ASS bei der Thromboseprophylaxe und bei Rezidivthrombosen untersuchen.

Ergebnisse

Eine Arbeit aus den 1990er-Jahren zeigt, dass ASS zur Reduktion von perioperativen Thromboembolien beitragen kann. 2012 erschienen zwei prospektiv randomisierte Studien, die belegen, dass ASS auch zur Vermeidung von Rezidivthrombosen klinisch wirksam ist.

Schlussfolgerungen

Die Verabreichung von ASS führt zu einer geringgradigen Reduktion von perioperativen primären Venenthrombosen. Der Effekt ist jedoch deutlich geringer ausgeprägt als der von niedermolekularen Heparinen. Die prophylaktische Gabe von ASS kann die Anzahl an Rezidivthrombosen signifikant senken.
Titel
ASS und Venen
Verfasst von
Dr. H. Böhner
Publikationsdatum
10.11.2016
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Bildnachweise
Vortrag Renders/© Leo Pharma GmbH, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell)