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24.11.2020 | Onlineartikel

Experteninterview DGA 2020

Thrombosemanagement bei Patienten mit GI-, GU- und GYN-Tumoren („3G“)

Gastrointestinale, genitourologische und gynäkologische Tumoren („3G“) sind durch ein besonders hohes Thrombose- und Blutungsrisiko gekennzeichnet. Wie sich diese Entitäten-spezifischen Risiken auf die Therapieentscheidung der krebsassoziierten Thrombose auswirken, erläutert Prof. Florian Langer, Hamburg, in einem Interview auf dem DGA 2020. Zu berücksichtigen sind dabei mögliche Arzneimittelinteraktionen der onkologischen Therapiekonzepte besonders mit den oralen Antikoagulanzien. Hilfreich sind auch seine praktischen Empfehlungen zur prophylaktischen Behandlung von 3G-Patienten mit NMH.

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Krebsassoziierte Thrombose (CAT)

CAT ist nicht gleich CAT, das veranschaulicht Prof. Florian Langer, Hamburg, in seinem Vortrag auf dem diesjährigen DGA. Insbesondere bei gastroenterologischen, genitourologischen und gynäkologischen Tumoren („3G“) erfordert die besondere Risikosituation bevorzugt den Einsatz von NMH in der Prophylaxe und Therapie venöser Thromboembolien.

Publikation: Thromboseprophylaxe und -therapie bei Patienten mit GI-, GU- und Gyn-Tumoren

Patienten mit GI-, GU- und Gyn-Tumoren tragen ein erhöhtes Risiko für tumorassoziierte Thrombosen (CAT). Im Nachgang zum GTH 2020 publizierten Onkologen und Gerinnungsexperten Empfehlungen zur CAT-Prophylaxe und CAT-Therapie, die dem erhöhten Blutungs- und Thromboserisiko dieser Entitäten gerecht werden. Arzneimittelinteraktionen und Nebenwirkungen von Chemotherapeutika spielen bei der Auswahl eines geeigneten Antikoagulanz eine entscheidende Rolle. Dabei spricht vieles für den Einsatz von NMH.

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Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier Video-Experteninterviews, Sonderpublikationen und aktuelle Behandlungsalgorithmen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.

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