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24.11.2020 | Onlineartikel

DGA 2020

Thromboserisiko bei COVID-19-Patienten

In ihrem Vortrag auf dem DGA 2020 in Kempten spricht Frau Prof. Edelgard Lindhoff-Last, Frankfurt, über die Besonderheiten der Pathogenese von Thrombosen bei COVID-19-Patienten. Was sind Risikofaktoren und welche Biomarker weisen auf ein erhöhtes Thrombose- oder Blutungsrisiko hin? Sie teilt neueste Daten einer Kohortenstudie aus New York mit über 4.000 stationären COVID-19-Patienten, die einmal mehr die medizinische Notwendigkeit einer frühzeitigen Antikoagulation mit NMH bei COVID-19-Patienten unterstreichen.

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Laut der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist bei allen COVID-19-Patienten aufgrund des erhöhten VTE-Risikos die Indikation zur VTE-Prophylaxe großzügig zu stellen. Stationäre Patienten sollten i.d.R. ein NMH in einer Dosierung für die Hochrisikoprophylaxe erhalten. Bei Patienten mit Risikofaktoren wie einer Tumorerkrankung kann ebenfalls eine NMH-Prophylaxe erwogen werden. Nach Entlassung aus dem Krankenhaus wird bei hohem VTE-Risiko zur Fortführung der medikamentösen VTE-Prophylaxe für 1-2 Wochen geraten.

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