- Verfasst von
- PD Dr. med. Kai Fehske, M.A.
- Erschienen in
- Die Orthopädie | Ausgabe 12/2025
Zusammenfassung
Frakturen des Tibiakopfes stellen eine Herausforderung in der operativen Versorgung dar. Ziel ist die anatomische Reposition der Gelenkfläche, um nach Möglichkeit die Ausbildung einer posttraumatischen Gonarthrose zu verhindern. Zur Erkennung der Frakturmorphologie mitsamt den ligamentären und neurovaskulären Begleitverletzungen sowie zur Festlegung des Therapieregimes bis hin zur Planung der chirurgischen Versorgung hat sich die Schichtbildgebung in Form von Computertomographie und Magnetresonanztomographie etabliert. Die aktualisierte S2k-Leitlinie gibt eine Hilfestellung zum strukturierten und standardisierten Vorgehen, das individuell an den Patienten angepasst werden kann. Anhand der präoperativen Klassifikation der Fraktur kann das optimale Verfahren gewählt werden. Neben dem Versorgungszeitpunkt hat auch die Zugangswahl einen entscheidenden Einfluss auf die postoperativen Resultate. Moderne Implantate ermöglichen eine Fraktur-adaptierte Osteosynthese mit wahrscheinlich geringeren sekundären Repositionsverlusten in der Hand des erfahrenen Operateurs. Die Aus- und Weiterbildung zukünftiger Operateure hat somit einen hohen Stellenwert, um die optimale Versorgung unserer Patienten weiterhin gewährleisten zu können.
- Titel
-
Tibiakopffrakturen
Tipps und Tricks - Verfasst von
-
PD Dr. med. Kai Fehske, M.A.
- Publikationsdatum
- 04.08.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Tibiakopffraktur
Computertomografie
Computertomografie
Kompartmentsyndrom
Orthesen
Osteosynthese
Arthroskopie
Orthopädie und Unfallchirurgie - Erschienen in
-
Die Orthopädie / Ausgabe 12/2025
Print ISSN: 2731-7145
Elektronische ISSN: 2731-7153 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00132-025-04681-0
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