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25.07.2019 | Tibiakopffraktur | Kasuistiken | Ausgabe 5/2019

Arthroskopie 5/2019

Primäre Spongiosaplastik und AMIC® bei Tibiakopffraktur

Arthroskopisch assistierte Osteosynthese mit matrixaugmentierter Knorpeltherapie

Zeitschrift:
Arthroskopie > Ausgabe 5/2019
Autoren:
Dr. T. J. Gensior, B. Mester, F. Ullerich, S. Colcuc, C. Schoepp

Zusammenfassung

Bei der Osteosynthese von Tibiakopffrakturen mit Gelenkbeteiligung können sich nicht-rekonstruierbare osteochondrale Defekte zeigen. Dabei erfolgt die Behandlung ossärer Defekte als Goldstandard mittels autologer Spongiosaplastik. Eine gezielte primäre knorpelregenerative Therapie bei der osteosynthetischen Versorgung von Tibiakopffrakturen ist in der Literatur bisher nicht beschrieben. In diesem Beitrag wird der Fall eines 36-jährigen männlichen Patienten vorgestellt, der sich beim Wakeboarden eine komplexe bikondyläre Tibiakopffraktur zugezogen hatte. Es wurde eine arthroskopisch assistierte Osteosynthese durchgeführt. Einzeitig wurde ein nichtrekonstruierbarer osteochondraler Defekt primär mittels autologer Spongiosa aufgefüllt und anschließend mittels einer zellfreien Kollagenmatrix im AMIC®-Verfahren (autologe matrixinduzierte Chondrogenese) abgedeckt. Der postoperative Verlauf war komplikationslos. Nach 10 Monaten konnte uneingeschränkte Sportfähigkeit wiedererlangt werden. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) und eine Arthroskopie im Rahmen der Materialentfernung zeigten eine stufenfreie Gelenkflächenrekonstruktion sowie ein suffizientes Knorpelregenerat des lateralen Tibiaplateaus. Der vorliegende Fallbericht zeigt, dass traumatische osteochondrale Defekte mittels autologer Spongiosaplastik in Kombination mit einer AMIC® zum Zeitpunkt der Osteosynthese zur Ausheilung gebracht werden können.

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