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26.11.2018 | Leitthema | Ausgabe 4/2018

Trauma und Berufskrankheit 4/2018

Tibiakopffrakturen: Zugänge zum Schienbeinkopf

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 4/2018
Autoren:
Prof. Dr. G. Täger, F. Hilger, T. Harnoß

Zusammenfassung

Der Erkenntnisgewinn über die Bedeutung der posterioren koronalen Frakturfragmente bei Tibiakopffrakturen hat zu einem Umdenken im Hinblick auf die Repositions- und Osteosynthesetechniken geführt. Unterstützt von anatomisch konturierten Plattensystemen haben sich für diese Frakturen posteriore Zugänge fest etabliert; ergänzend zu dem für die meisten Frakturen anwendbaren und notwendigen anterolateralen Zugang. Neben der damit verbundenen Möglichkeit, 360°-Versorgungen dieser komplexen Frakturen erreichen zu können, kann durch Beachtung der Blutversorgung der Haut über direkte Hautgefäße und der daraus folgenden Anwendung des direkt posterioren Zugangs die Gefahr der mit den medialen Zugängen verbundenen Komplikationen reduziert werden. Auch für die Wiederherstellung der Stabilität bei den posterolateralen Pathologien steht mit dem entsprechenden Zugang ohne Osteotomie der Fibula eine mit geringer Morbidität behaftete Zugangstechnik zur Verfügung.

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