Perinatale Mortalität
- 25.02.2026
- Totgeburt
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. Claudia Roll
- Prof. Dr. Christoph Bührer
- Erschienen in
- Die Gynäkologie | Ausgabe 4/2026
Zusammenfassung
Die perinatale Mortalität umfasst die in der zweiten Schwangerschaftshälfte intrauterin und die in den ersten 7 Lebenstagen verstorbenen Kinder. Sie übersteigt die Rate der zwischen dem 8. Lebenstag und dem 18. Geburtstag verstorbenen Kinder. Anders als die Säuglingssterblichkeit ist die intrauterine Mortalität in den letzten 20 Jahren nicht gesunken und liegt mittlerweile höher als die Säuglingssterblichkeit (4,3 vs. 3,3 pro 1000 Lebendgeborene). Über 22 % aller intrauterinen Todesfälle ereignen sich ab 37 Schwangerschaftswochen, oft ohne spezifische Risikofaktoren. Protektiv scheint eine Geburtseinleitung mit 39–40 Wochen zu sein. Der plötzliche unerwartete postnatale Kollaps tritt in den ersten 7 Lebenstagen als Sonderform des plötzlichen Säuglingstods auf, meist innerhalb der ersten Lebensstunden. Er ist mit Bauchlage und mütterlicher Erschöpfung assoziiert. In einer Reihe von Kreißsälen hat man deshalb eine kontinuierliche pulsoxymetrischen Überwachung aller Neugeborenen eingeführt.
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- Titel
- Perinatale Mortalität
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Claudia Roll
Prof. Dr. Christoph Bührer
- Publikationsdatum
- 25.02.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Totgeburt
Geburtseinleitung
Plötzlicher Säuglingstod
Kaiserschnitt
Kaiserschnitt
Das Frühgeborene
Neugeborenenscreening
Versorgung des Neugeborenen
Fehlgeburt
Gynäkologie und Geburtshilfe - Erschienen in
-
Die Gynäkologie / Ausgabe 4/2026
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00129-026-05476-w
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