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24.07.2016 | Toxoplasmose | CME-Kurs | Kurs

Kongenitale Toxoplasmose und Toxoplasma gondii

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie | Ausgabe 4/2016
Autoren:
V. K. Handl, D. Klingelhöfer, N. Schöffel, M. Bundschuh, D. Brüggmann
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
25.07.2017
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Eine Infektion mit Toxoplasma gondii verläuft bei immunkompetenten Menschen meist symptomlos, kann jedoch im Rahmen einer Schwangerschaft schwere Schädigungen beim Ungeborenen verursachen. Bei weniger als 10% der betroffenen Neugeborenen manifestiert sich die kongenitale Toxoplasmose mit der klassischen Symptomtrias aus Hydrozephalus, Chorioretinitis und intrakraniellen Kalzifikationen. Die Mehrheit der Fälle zeigt keine oder unspezifische Symptome wie Krampfanfälle, Ikterus, Anämie oder Fieber. Aufgrund der meist uncharakteristischen mütterlichen Symptome wird eine frühe Diagnosestellung häufig erschwert. Die aktuell eingesetzten Medikamente Spiramycin, Pyrimethamin und Sulfadiazin stellen keine kurative Therapie dar, sind aber in der Lage, die Inzidenz der Erkrankung zu senken oder die Schädigung des Feten zu limitieren. Besonders wichtig ist die Aufklärung der Patientin zur Expositionsprophylaxe. Einfache Maßnahmen wie Händehygiene oder eine Vermeidung potenziell kontaminierter Lebensmittel reduzieren das Risiko einer mütterlichen Infektion auf ein Minimum.

Lernziele

Nach Lektüre dieses Beitrags …

  • ist Ihnen der Erreger Toxoplasma gondii bekannt,
  • kennen Sie die Klinik der kongenitalen Toxoplasmose,
  • können Sie die richtigen diagnostischen Schritte einleiten,
  • sind Sie in der Lage, Frauen effektiv über Verhaltensmaßnahmen zur Vermeidung von Erregerkontakt aufzuklären.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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