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25.05.2019 | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 10/2019

MMW - Fortschritte der Medizin 10/2019

Traditionelle chinesische Quacksalberei und ihre Folgen

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Ausgabe 10/2019
Autor:
Prof. Dr. med. H. Holzgreve
Ein 73-jähriger Patient chinesischer Abstammung klagte über Müdigkeit, Schwäche und Taubheitsgefühl an Händen und Füßen, die sich seit mehreren Monaten verstärkten. Bei der Untersuchung fielen Hyperkeratosen an den Fußsohlen sowie an Hand- und Fußrücken auf (Abb. A, B), außerdem eine Sommersprossen-artige Pigmentierung am Rücken (Abb. C). Neurologisch bestand eine distale Neuropathie. Der Patient berichtete, dass er seit fünf Jahren täglich selbstgemachte „medizinische Kräuterbällchen“ mit bis zu 80 verschiedenen Substanzen einnahm. Auf diesen Hinweis hin wurde nach Schwermetallen gesucht. Im Urin wurde man fündig: Die Arsenkonzentration betrug 1.235 μg/l (normal < 10 μg/l). ...

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Literatur
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