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01.05.2006 | Originalien | Ausgabe 5/2006

HNO 5/2006

Trägt Nikotin zur Krebsentstehung im oberen Aerodigestivtrakt bei?

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 5/2006
Autoren:
PD Dr. N. H. Kleinsasser, A. W. Sassen, M. P. Semmler, R. Staudenmaier, U. A. Harréus, E. Richter

Zusammenfassung

Hintergrund

Für die krebsauslösende Wirkung des Rauchens werden bisher andere Schadstoffe als Nikotin verantwortlich gemacht. Den Hinweisen, dass Nikotin selbst zur Tumorigenese beiträgt, geht diese Studie nach durch Untersuchung, ob dieser Suchtstoff auch eine direkte genotoxische Wirkung auf die Zielzellen der Krebsentstehung im oberen Aerodigestivtrakt beim Menschen hat.

Patienten und Methoden

Humane Gewebeproben aus Tonsilla palatina, Concha nasalis inferior und Larynx sowie periphere Lymphozyten wurden mit Nikotin in aufsteigenden Konzentrationen inkubiert. Die DNA-Schädigung wurde mit der alkalischen Einzelzell-Mikrogelelektrophorese ermittelt, zytotoxische Effekte mit dem Trypanblau-Ausschlusstest quantifiziert.

Ergebnisse

Nikotin erzeugt in allen Zelltypen einen dosisabhängigen Anstieg der DNA-Schädigung, der in den Proben aus Gaumenmandeln ab 1 mM, bei den Epithelien der unteren Nasenmuscheln und des Kehlkopfes sowie in Lymphozyten ab 0,25 mM einen relevanten Unterschied zur Negativkontrolle ergab. In diesem Konzentrationsbereich war die Vitalität der Zellen nicht eingeschränkt.

Fazit

Neben der Suchtinduktion trägt Nikotin potenziell direkt zur Tumorinitiation durch Tabakrauchinhaltsstoffe bei.

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