Zum Inhalt
Die Onkologie

Translationale Melanomforschung ist nach wie vor schwer in praktische Erfolge umzumünzen

Für die Klinik gilt weiter das Primum nihil nocere

  • 01.08.2009
  • Einführung zum Thema
Erschienen in:

Auszug

Es fällt schwer zu akzeptieren, dass die Behandlung von Melanompatienten deutlich hinter den Erwartungen an die moderne Onkologie hinterherhinkt. Zwar geht die relative Mortalität insgesamt zurück, was wir der langsam greifenden primären und sekundären Prävention verdanken, systemische adjuvante und palliative Therapien haben es aber nicht vermocht, die Heilungsraten relevant zu verbessern; im metastasierten Stadium ist Überleben ein rarer Zufall. …
Titel
Translationale Melanomforschung ist nach wie vor schwer in praktische Erfolge umzumünzen
Für die Klinik gilt weiter das Primum nihil nocere
Verfasst von
Prof. Dr. U.R. Kleeberg
P.M. Schlag
Publikationsdatum
01.08.2009
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 8/2009
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-009-1640-1

Neu im Fachgebiet Onkologie

Massiv erhöhtes CA 19-9 weckt falschen Krebsverdacht

Massiver Gewichtsverlust, erhöhte Cholestaseparameter und ein extrem hoher Wert des Tumormarkers CA-19-9 bei einem Diabetiker werden als Zeichen eines Pankreaskarzinoms gedeutet. Doch Krebsangst und Tumorsuche hätten dem Mann erspart werden können.

Erhöht Reflux auch das Risiko für Larynxtumoren?

Gastroösophagealer Reflux ist womöglich auch mit einem erhöhten Risiko für Kehlkopftumoren assoziiert. Dafür sprechen zumindest Teilergebnisse einer aktuellen Metaanalyse. Im Detail ist der Zusammenhang indes weniger klar.

Viel Konservierungsstoffe in der Nahrung – erhöhtes Krebsrisiko

Wer viel Konservierungsstoffe über die Nahrung aufnimmt, muss mit einem erhöhten Krebsrisiko rechnen. Ein solcher Zusammenhang lässt sich primär für nicht antioxidativ wirkende Zusatzstoffe wie Nitrit und Nitrat, aber auch Sorbat und Acetat berechnen.

CAR-T-Zell-Infusion bei B-Zell-Lymphom möglichst am Vormittag?

Bei Menschen mit rezidivierendem großzelligem B-Zell-Lymphom ist das zirkadiane Timing einer CAR-T-Zell-Infusion möglicherweise entscheidend. In einer US-Studie wurde 22 Monate nachbeobachtet, wie sich die Tageszeit der Therapiegabe auf das progressionsfreie Überleben auswirkte.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Blutabnahme /© © Chutipon / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Würste und Spieße auf einem Grill/© NDABCREATIVITY / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Diffus großzelliges B-Zell-Lymphom/© David A Litman / stock.adobe.com