Skip to main content
main-content

18.10.2019 | Transplantationsmedizin | Sonderbericht | Onlineartikel | Astellas Pharma GmbH

Transplantationsmedizin

G-BA beschließt Substitutionsausschluss für retardierte Tacrolimus-Hartkapseln

Seit ihrer Einführung haben sich Calcineurininhibitoren (CNI) wie Tacrolimus als zentrale therapeutische Eckpfeiler der Immunsuppression nach solider Organtransplantation bewährt. Transplantatempfänger sind auf eine kontinuierliche Therapieeinstellung angewiesen: Medikationsfehler, unzureichende Adhärenz oder auch ein unkontrollierter Wechsel zwischen CNI-Präparaten können schwerwiegende Konsequenzen für die Therapiesicherheit haben. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, die Darreichungsform von Tacrolimus „Hartkapsel, retardiert“, in die sogenannte Substitutionsausschlussliste aufzunehmen, d.h. der Apotheker darf Tacrolimus fortan nicht unkontrolliert durch ein wirkstoffgleiches Rabattarzneimittel austauschen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten