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01.11.2017 | Traumata | CME-Kurs | Kurs

Bildgebende Verfahren der modernen Schockraumdiagnostik

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin | Ausgabe 7/2017
Autoren:
Prof. Dr. T. J. Vogl, K. Eichler, I. Marzi, S. Wutzler, K. Zacharowski, C. Frellessen
Für:
Ärzte, Rettungsfachpersonal
Zertifiziert bis:
02.11.2018
CME-Punkte:
3
Fortbildungszeit:
3h
(Rettungsfachpersonal)
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein, Feuerwehrakademie Hamburg, Feuerwehr München
Anzahl Versuche:
2
Dies ist Ihre Lerneinheit   » Zum Artikel

Zusammenfassung

Das moderne Schockraummanagement setzt die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die horizontale Kommunikation eines Kernteams aus Anästhesisten, Chirurgen und Radiologen voraus. Da die Verweildauer im Schockraum die Behandlungsergebnisse und die Morbidität/Letalität eines Schwerverletzten beeinflusst, stellt die Zeitoptimierung eines der Hauptziele dar. Mithilfe der direkten Einbindung moderner bildgebender Verfahren sollen die Traumaschäden binnen kürzester Zeit erkannt werden, um ein prioritätenorientiertes Vorgehen bezüglich der Therapie zu ermöglichen. Die Radiologie nimmt Einfluss auf die Struktur- und Prozessqualität, das Management und die Weiterentwicklung der Schockraumalgorithmen im Hinblick auf den Einsatz bildgebender Verfahren. Im Einzelfall wird dies durch interventionelle Therapieverfahren ergänzt. Basierend auf der gegenwärtigen Datenlage und den Frankfurter Erfahrungen werden die aktuellen diagnostischen Konzepte in der Schockraumdiagnostik vorgestellt.

Lernziele

Nach Lektüre dieses Beitrags …

  • sind Ihnen die wesentlichen 3 bildgebenden Verfahren in der Schockraumdiagnostik und deren jeweiliger diagnostischer Einsatz bekannt.
  • wissen Sie, dass die Ganzkörper-Computertomographie (GKCT) mit der Durchführung einer Nativuntersuchung des Schädels und der Halswirbelsäule beginnt.
  • sind Sie in der Lage, die Vorkehrungen für eine kontrastmittelgestützte CT des Körperstamms im Rahmen der GKCT zu treffen und diese zu planen.
  • kennen Sie die häufigsten unmittelbar lebensbedrohlichen Verletzungen polytraumatisierter Patienten und können die Notwendigkeit ihrer schnellen und sicheren Diagnostik einschätzen.
  • kennen Sie verschiedene Materialien und Techniken der interventionellen Radiologie zur Blutungskontrolle.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Für Rettungsassistenten und -sanitäter ist diese Fortbildungseinheit von der Akademie für Rettungsdienst und Gefahrenabwehr der Landesfeuerwehrschule Hamburg sowie der Feuerwehr München – Branddirektion mit 3 Stunden Fortbildung zertifiziert und damit bundesweit anerkennungsfähig. Die Fortbildung wird durch das jeweils zuständige Landesrettungsdienstgesetz geregelt, wonach die Anerkennung den jeweils zuständigen Ausbildungsstätten obliegt. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet [§26(3) DFP Richtlinie].

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