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12.09.2018 | Traumatologie | CME | Ausgabe 5/2018 Open Access

Operative Orthopädie und Traumatologie 5/2018

Chirurgische Behandlung von Bissverletzungen

Zeitschrift:
Operative Orthopädie und Traumatologie > Ausgabe 5/2018
Autoren:
Dr. D. Saul, Prof. Dr. K. Dresing
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Blauth, Innsbruck

Zeichner

H.-J. Schütze, Köln

Zusammenfassung

Operationsziel

Vollständiges und tiefgehendes Wunddébridement bei akuten Bissverletzungen unter Schonung von Nerven, Gefäßen und Sehnen.

Indikationen

Akut traumatische und verspätet vorgestellte Bissverletzungen.

Kontraindikationen

Allgemeine Kontraindikationen gegen Anästhesie und Operation.

Operationstechnik

Großflächige fächerförmige Lokalanästhesie oder Allgemeinnarkose, Wundspülung mit 0,9 %iger NaCl- oder antiseptischer Lösung, Entfernung avitalen Gewebes, Wunddébridement, Wundrandexzision, erneute ausgiebige Spülung, ggf. Drainage, ggf. Wundverschluss, außer bei älteren oder punktuell tiefgehenden Bissverletzungen, Verband, elastische Wickelung und Ruhigstellung. Gegebenenfalls plastische Deckung verbliebender Defekte.

Weiterbehandlung

Ruhigstellung mit zunächst täglicher Wundbeurteilung, Entfernung der Drainage oder Lasche am 2. postoperativen Tag, ggf. antibiotische Therapie mit Amoxicillin und Clavulansäure bei Hochrisikowunden (punktuelle Wunden, Gelenk- oder Knochenbeteiligung, ausgedehnte Weichteilquetschung usw.), Entfernung der Nähte am 10.–12. postoperativen Tag.

Ergebnisse

Bei insgesamt 142 therapierten und retrospektiv betrachteten Bissverletzungen handelte es sich in 46 % der Fälle um Hundebissverletzungen, in 32 % waren Katzen die Verursacher. Die Patienten waren im Durchschnitt 44 Jahre alt, von Hundebissen waren 55 % Frauen betroffen, von Katzenbissen 67 %. In 48 % der Fälle war eine Vollnarkose notwendig. Die postoperative Infektionsrate lag bei 6,3 %.

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