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13.09.2017 | Traumatologie | CME-Kurs | Kurs

Ruhigstellung von Frakturen in der präklinischen Notfallmedizin – Extremitäten-, Becken- und Wirbelsäulentrauma

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin | Ausgabe 6/2017
Autoren:
A. Gather, N. Beisemann, E. Gebhard, B. Gliwitzky, M. Böttcher, S. Geißert, B. Swartman, M. Kreinest
Für:
Ärzte, Rettungsfachpersonal
Zertifiziert bis:
14.09.2018
CME-Punkte:
3
Fortbildungszeit:
3h
(Rettungsfachpersonal)
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein, Feuerwehrakademie Hamburg, Feuerwehr München
Anzahl Versuche:
2
Dies ist Ihre Lerneinheit   » Zum Artikel

Zusammenfassung

In Deutschland ereignen sich etwa 2,6 Mio. Verkehrsunfälle/Jahr mit einer relevanten Zahl an Extremitäten‑, Becken- und Wirbelsäulentraumata. Nach der prioritätenorientierten Initialbehandlung des Patienten sollen adäquate Maßnahmen gegen Schmerzen und zur Vorbeugung von Weichteilschädigungen ergriffen werden. Bei Extremitätenfrakturen erfolgen die Immobilisation präklinisch und, wenn indiziert, die Reposition unter Analgesie. Die Anlage einer Beckenschlinge kann indiziert sein. Bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen sind Palpation, Druck- und Klopfschmerz sowie die Erhebung der peripheren Motorik und Sensibilität wegweisend. Der Patient wird mithilfe der Vakuummatratze immobilisiert. Eine Verletzung im Halswirbelsäulenbereich wird mithilfe der Zervikalstütze, kombiniert mit einer Ganzkörperimmobilisation, stabilisiert. Bei gleichzeitig vorhandenem Schädel-Hirn-Trauma wird geprüft, ob auf die Zervikalstütze verzichtet werden kann, um einen weiteren Hirndruckanstieg zu minimieren.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags kennen Sie …

  • das Vorgehen zur Reposition von Extremitätenfrakturen.
  • verschiedene Methoden der Ruhigstellungen bei Extremitätenverletzungen.
  • die Indikation für die Anlage einer Beckenschlinge.
  • das Vorgehen zur Immobilisation der Wirbelsäule.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Für Rettungsassistenten und -sanitäter ist diese Fortbildungseinheit von der Akademie für Rettungsdienst und Gefahrenabwehr der Landesfeuerwehrschule Hamburg sowie der Feuerwehr München – Branddirektion mit 3 Stunden Fortbildung zertifiziert und damit bundesweit anerkennungsfähig. Die Fortbildung wird durch das jeweils zuständige Landesrettungsdienstgesetz geregelt, wonach die Anerkennung den jeweils zuständigen Ausbildungsstätten obliegt. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet [§26(3) DFP Richtlinie].

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