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26.05.2021 | Traumatologie | Sonderbericht | Onlineartikel | CSL Behring GmbH

Gerinnungsstörung bei Traumapatienten

PoC-Tests und früher Einsatz von Fibrinogen: Hämostase aufrechterhalten und Komplikationen vermeiden

Zur Vermeidung Trauma-induzierter Koagulopathien (TIC) bei schweren Blutungen empfehlen moderne Therapieprotokolle ein auf Gerinnungsmessungen basierendes Vorgehen. Die individuelle hämostatische Therapie sollte anhand der Ergebnisse viskoelastischer Point-of-Care (PoC)-Tests maßgeschneidert werden. Zentrale Komponente dabei ist die frühe Behandlung mit Fibrinogen. Hier hat der Einsatz von Faktorkonzentrat gegenüber Alternativen wie Fresh Frozen Plasma oder Kryopräzipitat eine Reihe von Vorteilen sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die versorgenden Trauma-Teams. Randomisierte Studien wie die RETIC-Studie und die neue FEISTY-Studie aus Australien untermauern diesen Ansatz, und ein ebenfalls aktuell publizierter, europäischer Expertenkonsensus liefert eine alltagstaugliche Definition unterschiedlicher TIC-Schweregrade sowie Empfehlungen für die Umsetzung des individualisierten Gerinnungsmanagements.

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