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Traumatologische Notfallmedizin

Erstdiagnostik bei Traumapatienten: Kaum Vorteile durch Ganzkörper-CT?

Kranielle Computertomographie zur Abklärung möglicher Blutungen bei Schädel-Hirn-Trauma

Werden Traumapatienten zum Erkennen lebensbedrohlicher Verletzungen gleich per Ganzkörper-CT untersucht, verkürzt dies den Aufenthalt in der Notaufnahme. Für die Prognose  scheint das Vorgehen jedoch keine Bedeutung zu haben.


Schwer blutender Patient: Erkennen Sie die Koagulopathie?

Screenshotdes ROTEM-Messmoduls

Patienten mit schweren Blutungen stellen eine Herausforderungen dar. Fast ein Drittel entwickelt nach einem schweren Trauma eine Koagulopathie. Mit der Thrombelastographie steht ein Testverfahren zur bettseitigen Messung der Stabilität von Blutgerinnseln und damit zur Steuerung des hocheffektiven Einsatzes von Blut- und Gerinnungsprodukten zur Verfügung. Wie das in der Praxis funktioniert, lesen Sie hier.

Sternumfrakturen gibt es (fast) nur durch Reanimation, oder? Und bei Kindern?

Rötgenbefund

Ein 10-jähriger Junge stellt sich mit atemunabhängigen Brustschmerzen in der Kinderambulanz vor. Ähnliche Beschwerden seien bereits vor ca. einer Woche aufgetreten, nach einem Stoß mit dem Knie durch den 12-jährigen Cousin. Im Rötgen zeigt sich eine isolierte Sternumfraktur. Ein plausibler Unfallhergang – oder ein Hinweis auf Kindesmisshandlung?

CME: Schock schon in der kompensierten Phase erkennen

Hautmarmorierung

Wird ein Schockzustand erst erkannt, wenn der Blutdruck abfällt, ist es womöglich zu spät, um eine ischämiebedingte Organdysfunktion zu verhindern. Dieser Leitfaden für Notfall- und Intensivmediziner zur klinischen, laborchemischen und apparativen Diagnostik der globalen Ischämie geht auch auf die Minderdurchblutung einzelner Organe ein. 

Lebensbedrohliche Blutungen im Rettungsdienst

Schematische Darstellung des Wound-packing-Prinzips

Präklinisch hat die Blutstillung bei schweren Extremitätenverletzungen klare Priorität, denn fast 70 % der vermeidbaren Todesfälle im Rettungsdienst sind durch Blutungen bedingt. Die Behandlung erfolgt anhand eines eskalierenden Stufenschemas. Zur raschen Blutungskontrolle bieten sich verschiedene Hilfsmittel an.

CME-Fortbildungsartikel

21.07.2020 | Pädiatrische Notfallmedizin | CME | Ausgabe 6/2020

CME: Algorithmen für den Rettungseinsatz beim Kind

Ein Notarzteinsatz im Kindergarten: „Kind, 3 Jahre, Krampfanfall“. Sie finden ein bewusstloses Kind vor. Der Notfallsanitäter fragt Sie nach dem Atemwegsmanagement, und was er aufziehen soll. Was antworten Sie? Praktische diagnostische und therapeutische Tipps für die häufigsten Kindernotfälle finden Sie in diesem Leitfaden.

13.05.2020 | Hirnblutung | CME | Ausgabe 5/2020

Blutungen und Akutverletzungen des Gehirns

Durch den demografischen Wandel in der älter werdenden Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren das Risiko zerebrovaskulärer Insulte um etwa 10 % gesteigert. Der Schlaganfall hatte 2019 eine Inzidenz von 260.000 Fällen und gehört aktuell zur …

21.02.2020 | Volumenersatz und Schock | CME | Ausgabe 2/2020 Open Access

CME: Schock schon in der kompensierten Phase erkennen

Wird ein Schockzustand erst erkannt, wenn der Blutdruck abfällt, ist es womöglich zu spät, um eine ischämiebedingte Organdysfunktion zu verhindern. Dieser Leitfaden für Notfall- und Intensivmediziner zur klinischen, laborchemischen und apparativen Diagnostik der globalen Ischämie geht auch auf die Minderdurchblutung einzelner Organe ein. 

27.08.2019 | Traumatologische Notfallmedizin | CME | Ausgabe 6/2019

Analgesie beim Schwerverletzten: Worauf es ankommt

Warum erhält ein so großer Anteil der Notfallpatienten keine oder nur eine unzureichende Analgesie? Die Antwort, und wie Sie es besser machen können: Ein Leitfaden für Schmerzbeurteilung, Auswahl und Dosierung der Analgetika sowie für die nichtpharmakologische Schmerztherapie bei Traumapatienten.

Nachrichten

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Kasuistiken

17.03.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Der besondere Fall im Bild | Ausgabe 3/2020

Sternumfrakturen gibt es (fast) nur durch Reanimation, oder? Und bei Kindern?

Ein 10-jähriger Junge stellt sich mit atemunabhängigen Brustschmerzen in der Kinderambulanz vor. Ähnliche Beschwerden seien bereits vor ca. einer Woche aufgetreten, nach einem Stoß mit dem Knie durch den 12-jährigen Cousin. Im Rötgen zeigt sich eine isolierte Sternumfraktur. Ein plausibler Unfallhergang – oder ein Hinweis auf Kindesmisshandlung?

19.09.2019 | Orthopädische Sportmedizin | Kasuistiken kompakt | Ausgabe 11/2019

Beim Bankdrücken knicken die Oberarme ein

Ein 25-jähriger IT-Fachmann wurde mit dem Rettungsdienst in die unfallchirurgische Notaufnahme eingewiesen. Während des Bankdrückens mit 100 kg Gewicht – die übliche Trainingsbelastung – hatte er ein plötzliches Reißen im Bereich des rechten Oberarms verspürt, wodurch die Last auf den linken Oberarm verlagert wurde. Auch hier verspürte der Patient nach wenigen Sekunden einen heftigen Ruck. Wie lautet Ihre Diagnose?

25.06.2018 | Notfälle in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . NOTFALLCHECKLISTE | Ausgabe 12/2018

Ertrinkungsunfall: Jugendlicher geht plötzlich unter

Ein Jugendlicher schwimmt in einem Baggersee, als ihn ein Freund plötzlich untergehen sieht. Leblos wird der Junge aus dem Wasser gezogen. Welche Sofortmaßnahmen sind jetzt die richtigen? Was ist zu tun, wenn die Reanimation vor Ort nicht gelingt? Die Notfallcheckliste verrät's.

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08.07.2020 | COVID-19 | Originalien Open Access

So leer blieb die Notaufnahme in Zeiten der Pandemie

In einer der größten Notaufnahmen in München kam es in der zweiten Märzhälfte zu einem starken Einbruch an Notfallpatienten. Hauptursächlich scheint der spürbare Beginn der COVID-19-Pandemie in Deutschland zu sein, so die Autoren vom Klinikum rechts der Isar. Ein Fachbereich war dabei besonders stark betroffen.

Autoren:
T. Tschaikowsky, A. Becker von Rose, S. Consalvo, P. Pflüger, P. Barthel, C. D. Spinner, B. Knier, K.-G. Kanz, Dr. M. Dommasch

23.01.2020 | Traumatologische Notfallmedizin | Leitthema | Ausgabe 6/2020

Lebensbedrohliche Blutungen im Rettungsdienst

Präklinisch hat die Blutstillung bei schweren Extremitätenverletzungen klare Priorität, denn fast 70 % der vermeidbaren Todesfälle im Rettungsdienst sind durch Blutungen bedingt. Die Behandlung erfolgt anhand eines eskalierenden Stufenschemas. Zur raschen Blutungskontrolle bieten sich verschiedene Hilfsmittel an.

Autoren:
Dr. Andreas Stöhr, Dr. Florent Josse, Björn Hossfeld, Dr. Martin Kulla, Matthias Helm, Arbeitsgruppe „Taktische Medizin“ des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Notfallmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)

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Die Ohrfeige: Verletzungsfolgen und juristische Bedeutung

Bis dato wird oftmals angenommen, dass Ohrfeigen und Schläge mit der Hand gegen Kopf oder Körper meist keine und wenn, dann lediglich Bagatelltraumata nach sich ziehen. Noch immer gilt die "Watschen" bei vielen als akzeptiertes Mittel der Kindererziehung. Sie kann jedoch zu massiven Verletzungen führen.

Autoren:
Dr. med. univ. P. Hofer, PD Dr. J. Adamec, Prof. Dr. M. Graw, Dr. S. Pittner, Prof. Dr. F. Monticelli, PD Dr. J. Schöpfer

30.09.2019 | Notfallmedikamente | Übersicht | Ausgabe 4/2020 Open Access

Notfallmedikamente unter Extrembedingungen: Was wirkt noch wie?

Kälte, Hitze, direkte Sonneneinstrahlung: Unter Extrembedingungen können sich die pharmakologischen Eigenschaften von Notfallmedikamenten bis hin zur kompletten Wirkungslosigkeit verändern. Ein Überblick über den Kenntnisstand und Empfehlungen für die Praxis.

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Dr. med. L. Schäfer, P. Schmidt, L. M. Schiefer, M. Sareban, F. Macholz, M. M. Berger

24.09.2019 | Triage | Notfallmedizin | Ausgabe 10/2019

Exit-Wellenplan für den Massenanfall von Terroropfern

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In deutschen Kliniken sind Intensivbetten durchschnittlich zu 85 % und Bettenstationen zu 77 % belegt. Bei einem Terroranschlag würden die meisten Häuser also sehr rasch an ihre Grenzen stoßen – und das gilt es bereits vor dem Massenanfall von Verletzten einzuplanen. In Ulm haben Ärzte einen Exit-Wellenplan zur geordneten sekundären Patientenverteilung vorbereitet.

Autoren:
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09.09.2019 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Leitthema | Ausgabe 11/2019

Alles Wichtige zum Schädel-Hirn-Trauma im Kindesalter

Etwa 90 % der tödlichen Unfallfolgen im Kindesalter sind durch das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) bedingt. Wie gehen Sie am Unfallort, im Schockraum oder in der Klinik vor? Mittlerweile gibt es nicht nur für das schwere, sondern auch für das leicht SHT im Kindesalter klare Handlungsempfehlungen und Algorithmen. 

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18.03.2019 | Techniken in der Notfallmedizin | Originalien | Ausgabe 5/2019

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Eine Analyse von über 12.500 präklinischen Narkosen zeigt die Realität im rettungsdienstlichen Alltag: Werden die Vorgaben der „Handlungsempfehlung zur Prähospitalnarkose beim Erwachsenen“ eingehalten? Und gibt es Unterschiede – je nach Diagnose oder auch je nach notärztlicher Fachzugehörigkeit?

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Dr. med. A. Luckscheiter, T. Lohs, M. Fischer, W. Zink

14.03.2019 | Pädiatrische Chirurgie | Übersichten

Wenn Kinder böllern, bis der Arzt kommt

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06.03.2019 | Gastroenterologische Notfallmedizin | Leitthema | Ausgabe 6/2019

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