Verbandtechniken in der chirurgischen Notfallversorgung
NANo-Fortbildung
- 04.03.2025
- Traumatologische Notfallmedizin
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Rettungsdienstfachpersonal
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Feuerwehrakademie Hamburg
- Feuerwehr München
- Malteser Hilfsdienst
- Zertifiziert bis
- 04.03.2026
- Anzahl Versuche
- 2
- Dies ist Ihre Lerneinheit
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Verbandtechniken spielen eine wichtige Rolle in der Akutversorgung und bei der Vermeidung von Komplikationen. Die Kenntnis verschiedener Methoden, unterschiedliche Verletzungen mithilfe adäquater Verbandtechniken zu behandeln, ist für die im Rettungsdienst und in der Notaufnahme Tätigen von Bedeutung. Hierbei stehen die Infektionsprophylaxe, die umfassende Erfassung weiterer Verletzungen, des Tetanusimpfstatus, aber auch das adaptierte Vorgehen bei der Anlage des Verbandes im Vordergrund. Korrekt gewickelte Stützverbände können das posttraumatische Ödem reduzieren, die Zirkulation fördern, Kontrakturen vermeiden und Schmerzen lindern. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Übersicht über die häufigsten Methoden der Wundversorgung mit unterschiedlichen Verbandtechniken im Rettungsdienst und den Notaufnahmen anhand von ausgewählten Beispielen darzustellen.
Nach der Lektüre dieses Beitrags
- kennen Sie die Grundlagen der Wundversorgung.
- können Sie die Indikationen und Kontraindikationen zur Anlage unterschiedlicher Verbände benennen.
- kennen Sie die Prinzipien der Anlagen von Stütz‑, Kompressions- und Druckverbänden.
- wissen Sie, was eine Achtertour, ein Schildkrötenverband, ein Schraubengang oder ein Kornährenverband ist.
Für Ärzte: Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. – Die Fortbildung ist anrechenbar mit 3 Punkten auf die gem. § 5 Abs. 4 RettG NRW geforderte Fortbildung für Notärztinnen und Notärzte (NANo, Notärztinnen und Notärzte Nordrhein). – Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013]. – Für Rettungsdienstfachpersonal: Die Fortbildung für das Rettungsdienstfachpersonal wird durch das jeweils zuständige Landesrettungsdienstgesetz geregelt, wonach die Anerkennung dem jeweils zuständigen Träger des Rettungsdienstes obliegt. Die Teilnahmebescheinigung dieser Fortbildung ist dem Arbeitgeber zur Prüfung der Anerkennung vorzulegen. Es gelten folgende Anerkennungen: – Der Malteser Hilfsdienst erkennt 1,5 Fortbildungsstunden bei erfolgreichem Abschluss dieser Fortbildung an. Es wird ein Umfang von max. 10 Fortbildungsstunden jährlich für dieses Fortbildungsformat anerkannt. – Diese Fortbildung wird von der Akademie für Rettungsdienst und Gefahrenabwehr der Landesfeuerwehrschule Hamburg und der Feuerwehr München/Branddirektion mit 3 Stunden Fortbildung anerkannt.