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12.04.2018 | Trockenes Auge | CME | Ausgabe 5/2018

Der Ophthalmologe 5/2018

Diagnostik des trockenen Auges

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2018
Autoren:
FEBO, MHBA PD Dr. C. Jacobi, E. M. Messmer
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
A. Kampik, München
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Das trockene Auge ist eines der häufigsten ophthalmologischen Krankheitsbilder mit steigender Prävalenz in den vergangenen Jahren. Es bestehen zahlreiche allgemeine und okuläre Risikofaktoren. Die Pathogenese des trockenen Auges ist multifaktoriell und komplex. Sie ist verbunden mit einem Verlust der Homöostase des Tränenfilms und umfasst neben einer Instabilität des Tränenfilms entzündliche Mechanismen auf der Augenoberfläche, eine Hyperosmolarität des Tränenfilms sowie neurosensorische Dysbalancen. Es werden ein hyposekretorischer und ein hyperevaporativer Subtyp des trockenen Auges unterschieden. Neben einer ausführlichen Anamnese ist eine detaillierte Untersuchung mittels Basis- und Zusatzuntersuchungen für eine gezielte Therapie unerlässlich. Des Weiteren sind der Einsatz von subjektiven Symptomfragebögen sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig.

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