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22.11.2016 | Tuberkulose | CME-Kurs | Kurs

Tuberkulose als Berufskrankheit

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie | Ausgabe 6/2016
Autor:
Prof. Dr. A. Nienhaus
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
23.11.2017
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Die Anzahl der gemeldeten und anerkannten Tuberkulosen ist in den letzten Jahren gestiegen. Ziel der arbeitsmedizinischen Vorsorge auf Tuberkulose ist es, frische Infektionen zu entdecken, da eine präventive Chemotherapie insbesondere bei frischen Infektionen effektiv ist. Die wichtigsten Maßnahmen zur Prävention nosokomialer Übertragungen sind frühe Diagnose und Isolierung der Patienten, Mundschutz für Patienten und Atemschutz für Beschäftigte sowie ausreichende Lüftung. Aufgrund des Anstiegs der Tuberkulosen in der Bevölkerung im letzten Jahr, der überwiegend auf dem Import von Erkrankungen beruhte, wird auch das Infektionsrisiko für Beschäftigte in den nächsten Jahren wahrscheinlich leicht ansteigen.

Lernziele

Nach Lektüre dieses Beitrags …

  • können Sie die Arbeitsbereiche im Gesundheitswesen bestimmen, in denen im Berufskrankheitenrecht von einem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen wird,
  • kennen Sie die Kriterien für die Auswahl von Beschäftigten für eine Angebotsvorsorge nach Kontakt zu infektiösen Tuberkulosepatienten,
  • sind Ihnen die Auswahlkriterien für Pflicht- und Angebotsvorsorge wegen Tuberkulose bekannt,
  • ist Ihnen das Vorgehen nach Verdacht auf eine beruflich bedingte latente Tuberkuloseinfektion geläufig,
  • wissen Sie um die wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung einer nosokomialen Übertragung von Tuberkulose.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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