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07.09.2016 | Tuberkulose | CME-Kurs | Kurs

Tuberkulose - Aktuelle klinische Übersicht

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie | Ausgabe 5/2016
Autoren:
E. Weber, D. A. Groneberg, A. Nienhaus, M. Bundschuh
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
08.09.2017
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Die Tuberkulose betrifft v. a. immungeschwächte Patienten. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen HIV-Infektionen und ein niedriger sozioökonomischer Status. In den meisten Fällen verursachen Tuberkulosebakterien keine primäre Infektion, sondern persistieren asymptomatisch innerhalb entzündlicher pulmonaler Läsionen. Im späteren Verlauf kann es bei Vorliegen einer Immunschwäche zu einer symptomatischen Reaktivierung kommen. Dabei betrifft die Erkrankung in den meisten Fällen das Lungengewebe. Gelangen die Erreger über das Bronchialsystem in die Ausatemluft, besteht Infektionsgefahr für die Umgebung. Als diagnostischer Goldstandard gilt die Sputumkultur. Darüber hinaus werden PCR-Verfahren eingesetzt. Zum Nachweis der Immunität im Rahmen latenter Infektionen dienen der Tuberkulinhauttest und der Interferon(INF)-γ-Test. Die Therapie der Tuberkulose basiert auf den Substanzen Isoniazid (INH), Rifampicin (RMP), Pyrazinamid, Ethambutol oder Thioacetazon.

Lernziele

Nach Lektüre dieses Beitrags ...

  • können Sie Risikofaktoren für die Entwicklung einer Tuberkulose benennen,
  • sind Sie in der Lage, den Begriff MDR-TB zu definieren,
  • kennen Sie die Mechanismen des Erregers zur Persistenz im Gewebe und verstehen deren Bedeutung für den Krankheitsverlauf,
  • können Sie die Einsatzgebiete der vorhandenen diagnostischen Verfahren richtig zuordnen,
  • kennen Sie die Therapieempfehlungen der WHO.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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