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21.01.2021 | Tuberkulose | Schwerpunkt: Nicht-neoplastische Lungenerkrankungen | Ausgabe 1/2021

Der Pathologe 1/2021

Molekularpathologie der Tuberkulose

Stellenwert, Methodik und Grenzen

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 1/2021
Autoren:
Dr. med. F. Stellmacher, J. Kirfel, B. Kalsdorf, F . P. Maurer, S. Perner, T. Goldmann
Wichtige Hinweise

Schwerpunktherausgeber

S. Perner, Lübeck
F. Stellmacher, Borstel

Zusammenfassung

Bei der Diagnostik von Mykobakteriosen stellt die mikrobiologische Untersuchung mit Kultur und Antibiogramm, ggf. in Kombination mit molekularbiologischer Testung des Frischmaterials, auch heute noch den Goldstandard dar. Allerdings stehen entsprechende Methoden bei formalinfixiertem, paraffineingebettetem Material (FFPE-Material) oder anderen fixierten Proben nicht zur Verfügung. Daher muss in der Pathologie bei entsprechender Fragestellung zunächst der Versuch eines mikroskopischen Erregernachweises (ZN/Fite/Rhodamin-Auramin) unternommen werden. Nachfolgend sollte heute aber auch die molekularpathologische Untersuchung des Materials zum Nachweis mykobakterieller Gensequenzen als obligatorisch angesehen werden. Diese hat zwar materialbedingt klare Grenzen, eignet sich aber bei korrekter Durchführung dennoch gut, um eine entsprechende Infektion nachzuweisen oder unwahrscheinlich zu machen. Ein negativer Befund kann eine alternative Diagnose favorisieren, eine Mykobakteriose ist hierdurch aber nicht vollständig ausschließen.
Für die Therapie einer Tuberkulose bzw. einer Nichttuberkulöse-Mycobacterium(NTM)-Erkrankung ist der sichere Nachweis der Spezies und die Resistenzbestimmung von höchster Wichtigkeit. Bei der mehrmonatigen Therapiedauer (teilweise bis zu 18 Monate) und dem komplexen Nebenwirkungsspektrum der Medikamentenkombinationen kann die/der KlinikerIn sich keine falsche Diagnose erlauben. Im Zweifelsfall sollte eine Rebiopsie für die mykobakteriologische Nativmaterialuntersuchung besprochen werden.

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