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04.10.2021 | Tumorbedingte Fatigue | Psychoonkologie | Ausgabe 11/2021

Der Onkologe 11/2021

Tumorassoziierte Fatigue bei Immuncheckpointinhibitoren

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 11/2021
Autoren:
Dr. phil. Irene Fischer, Jens Ulrich Rüffer, Manfred E. Heim
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Zusammenfassung

Tumorassoziierte Fatigue („cancer-related fatigue“, CRF) ist ein von vielen Krebspatienten berichteter, belastender und beeinträchtigender Zustand von atypischer Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel. Die Genese ist meist multikausal, wobei somatische, psychische, kognitive und psychosoziale Faktoren zusammenwirken und zu der gemeinsamen Endstrecke CRF führen. CRF kommt auch im Zusammenhang mit Immuncheckpointinhibitoren (ICI) vor. Da die Toxizität der ICI aber nicht immer die einzige Ursache ist, sollten diagnostisch immer auch weitere Ursachen und Einflussfaktoren eruiert werden, um diese (evidenzbasiert) behandeln zu können. Zudem sollten die Patienten (auch präventiv) beruhigend über CRF aufgeklärt und zu Gegenmaßnahmen beraten werden. Vorurteilsfreies Zuhören und die Bereitschaft, mit dem Patienten gemeinsam aus dem Spektrum der für ihn sinnvollen Interventionen diejenigen auszuwählen, die zu ihm und zu seinen Lebensumständen passen und die von ihm realisiert werden können, sind bereits sehr wirksam.

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Literatur
Über diesen Artikel

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