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Urothelkarzinome (UC) mit besonderer Histologie sind im Allgemeinen mit einer ungünstigen und aggressiven Biologie assoziiert. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die besonderen pathohistologischen Kriterien sowie die molekularpathologischen Charakteristika dieser Karzinome herauszuarbeiten, um eine individualisierte und risikoadaptierte Therapie zu ermöglichen.
Neue Blut- und Urinbiomarker, moderne Bildgebung, Multi-Cancer-Bluttests und künstliche Intelligenz haben das Potenzial, aggressive Tumoren früh auffindbar zu machen. Im Fokus dieses CME-Beitrags stehen Prostata- und Harnblasenkrebs, deren Prognose stark vom Diagnosezeitpunkt abhängt.
Urothelkarzinome (UC) mit besonderer Histologie sind im Allgemeinen mit einer ungünstigen und aggressiven Biologie assoziiert. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die besonderen pathohistologischen Kriterien sowie die molekularpathologischen Charakteristika dieser Karzinome herauszuarbeiten, um eine individualisierte und risikoadaptierte Therapie zu ermöglichen.
Ein 46-Jähriger stellt sich mit einer wachsenden Geschwulst am Penis vor. Er leidet sowohl an Schmerzen als auch an erschwertem Wasserlassen und Harnverhalt. Die Thorax-CT gibt jedoch keine Hinweise für einen Tumor.
Ein 66-jähriger, asymptomatischer Patient wird aufgrund eines ansteigenden PSA-Werts zur multiparametrischen Magnetresonanztomographie (mpMRT) der Prostata überwiesen. Die digital-rektale Untersuchung war unauffällig. Die initiale mpMRT zeigt keine karzinomsuspekten Veränderungen. Aber die Kontrastmittelkinetik ist auffällig.
Ein 49-Jähriger stellt sich mit Dysurie, Makrohämaturie und Unterbrauchschmerzen vor. Zunächst scheint die Antibiose anzuschlagen, doch die Beschwerden kommen wieder. Zystoskopisch zeigt sich letztlich ein papillärer Harnblasenturmor. Doch das ist nicht der einzige Grund für die Symptome des Patienten.
Das Prostatakarzinom ist mit rund 75.000 Neuerkrankungen pro Jahr (2022) die häufigste maligne Tumorerkrankung des Mannes in Deutschland und nach dem Bronchialkarzinom die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache, noch vor dem kolorektalen …
Die aktualisierte Version der S3-Leitlinie Harnblasenkarzinom führt einige Änderungen im Bereich der Diagnostik, der perioperativen Systemtherapie sowie der Rehabilitation, der psychoonkologischen und palliativmedizinischen Begleitung von …
In der Diabetestherapie werden sowohl Agonisten des Rezeptors für Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-RA) als auch Inhibitoren des Natrium-Glukose-Cotransporters 2 (SGLT2) eingesetzt. Unter letzteren entwickeln mehr Männer eine Phimose. Was unser Kommentator dazu meint, lesen Sie hier.
Das Urothelkarzinom des oberen Harntrakts ist ein seltener Tumor mit einer ungünstigen Gesamtprognose. In den vergangenen Jahren konnten jedoch sowohl die diagnostischen Möglichkeiten als auch die therapeutischen Optionen weiterentwickelt werden.
Nach vollständiger Tumorresektion des nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms wird für die intravesikale Therapie eine Risikoeinteilung vorgenommen. Weil von dieser alles abhängt, lohnt es, sich ins Gedächtnis zu rufen, worauf sie basiert.
Frauen mit einem Harnblasenkarzinom erhalten deutlich häufiger eine inkontinente Harnableitung – oft ohne funktionelle oder onkologische Notwendigkeit. Fehlende Aufklärung über funktionelle Optionen wie eine orthotope Neoblase spielen dabei eine große Rolle. Für welche Patientinnen eignet sich welches Verfahren?
Eine Harninkontinenz beim Mann stellt ein häufiges und klinisch relevantes Gesundheitsproblem dar und geht mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einher. Da bei moderater bis schwerer Belastungsinkontinenz konservative …
Antonia Schuler, Universitätsklinikum Bonn, Nationales Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen, forscht am Lynch-Syndrom, einem der häufigsten erblichen Tumorprädispositionssyndrome, und hierbei insbesondere an Urothelkarzinomen. Die Erkenntnisse ihrer Studiengruppe könnten zukünftig die Früherkennung und Therapie des Lynch-Syndroms verbessern.
Eine Hormonersatztherapie (HRT) nach einer risikoreduzierenden bilateralen Salpingo-Oophorektomie geht bei pathogenen BRCA-Varianten nicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einher. Allerdings sind die statistischen Unsicherheiten der Studie sehr groß.
Verfahren der artifiziellen Intelligenz für die Mustererkennung wecken auch in der Dermatologie hohe Erwartungen. Dass sich die künstlichen im Vergleich zu menschlichen Dermatologen in der Melanomdiagnostik achtbar schlagen, hat eine Metaanalyse gezeigt.
Bei Patientinnen und Patienten mit Melanom und gleichzeitigem Typ-2-Diabetes zeigen sich deutliche Unterschiede im Krankheitsverlauf zwischen den Geschlechtern. Eine dänische Registeranalyse untersuchte erstmals geschlechts- und stadiumsspezifische Risiken für Rezidiv und Mortalität.
Eine dänische Registerstudie analysierte über einen Zeitraum von 14 Jahren das Risiko für Rezidive und Progressionen bei nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen (NMIBC) sowie das Langzeitrisiko nach einer fünfjährigen rezidivfreien Phase. Die Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für die Optimierung von Nachsorgestrategien.