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Tumoren des Urogenitaltraktes

Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Innere Medizin

Schwäche und Übelkeit bei bekanntem Nierenzellkarzinom

Ein 73-jähriger Patient stellt sich in der Notaufnahme mit seit wenigen Wochen bestehender ausgeprägter Schwäche, Appetitlosigkeit und Übelkeit vor. An Vorerkrankungen bestehen ein papilläres Nierenzellkarzinom, das mit einer Immuntherapie behandelt wird, und eine Hypothyreose unter Substitutionstherapie mit L-Thyroxin. Wie gehen Sie weiter vor?

Mit Mikrotumoren das Therapieansprechen vorhersagen – ein Fallbericht

Die therapeutischen Optionen in der Onkologie nehmen zu, aber eine schnelle und effektive Vorhersage des individuellen Ansprechens ist weitestgehend noch nicht möglich. Patientenabgeleitete Mikrotumoren, die aus Tumormaterial gewonnen werden, machen eine präklinische Testung der verfügbaren Wirkstoffe im Labor möglich. 

Metastasiertes Urothelkarzinom: So gelingt die Weichenstellung in der Erstlinie

Das Urothelkarzinom zählt zu den chemotherapiesensitiven Tumoren. Platin-basierten Regime sind besonders effektiv und nach wie vor Firstline-Goldstandard, aber nicht für alle Patientinnen und Patienten gleichermaßen geeignet. Neu ist der Einsatz von Immuntherapien. Da die Optionen unterschiedliche Erfolgsaussichten versprechen, sollten die Therapieeignung vor Behandlungsstart sorgfältig geprüft werden.

Chronopharmakologie – Therapieplanung nach der inneren Uhr

Werden therapeutische Interventionen an den zirkadianen Rhythmus angepasst, kann das die Wirksamkeit von Krebstherapien verbessern und Nebenwirkungen mindern. Aber wann ist der optimale Zeitpunkt? Und welche Art von Therapie ist chronopharmakologisch besonders gut beeinflussbar? Aktuelle Erkenntnisse zu diesen Fragestellungen werden im Beitrag aufgearbeitet. 

Vorschnelle Orchiektomie bei Hodentumor – ein Imitator ist am Werk

Bei einem 45-jährigen Mann mit rezidivierender Makrohämaturie zeigt sich in der Routineuntersuchung ein Hodentumor. Die humane plazentare alkalische Phosphatase ist außerdem leicht erhöht. Präoperativ fällt dann ein Exanthem auf, doch die richtige Diagnose wird erst nach der Entfernung des Hodens gestellt.

CME-Fortbildungsartikel

Open Access 15.06.2022 | Prostatakarzinom | CME

Hypofraktionierte Strahlentherapie – ein modernisierter Klassiker

Die Nutzung unterschiedlicher Fraktionierungskonzepte in der Strahlentherapie ist seit über 100 Jahren Gegenstand der präklinischen und klinischen Forschung. Als Hypofraktionierung bezeichnet man dabei die Nutzung höherer Einzeldosen als 2,0 Gy …

Älterer Mann hält sich die Hand vor den Mund

09.06.2022 | Antiemetische Therapie | CME

CME: Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen nach medikamentöser Tumortherapie

Wie häufig und wie schwer Übelkeit oder Erbrechen nach einer Krebstherapie sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Daher sollten Sie die antiemetische Prophylaxe an Wirkstoff, Dosierung, Zeitplan, Verabreichungsart oder personenbezogene Faktoren anpassen. 

Szintigraphie der Schilddrüse mit zwei Knoten.

18.05.2022 | Nuklearmedizinische Therapieplanung | CME

CME: Onkologische Theranostik in der Nuklearmedizin

Das Prinzip der Theranostik beschreibt die sowohl diagnostische als auch therapeutische Nutzung radioaktiver Nuklide, geknüpft an biochemisch aktive Liganden. Beim Schilddrüsenkarzinom ist die Methode schon lange im Einsatz, bei fibroblastischen, neuroendokrinen Tumoren oder beim Prostatakarzinom ergeben sich weitere Einsatzgebiete.

PET/CT von Prostatakarzinom und Bestrahlung

04.05.2022 | Uroradiologie | Zertifizierte Fortbildung

CME: Fortschritte der Radiotherapie beim Prostatakarzinom

In diesem Artikel wird die Rolle der Strahlentherapie in allen Krankheitsstadien des Prostatakarzinoms beleuchtet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf neuen technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen und wie diese das strahlentherapeutische Vorgehen und die Applikation der Bestrahlungsdosis beeinflussen.

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Weltweit sind nur wenige hundert Fälle eines Sammelrohrkarzinoms – auch Ductus-Bellini-Karzinom genannt – beschrieben. Klinisch oder bildgebend ist die Subgruppe nicht von anderen Nierenzellkarzinomen zu unterscheiden. Klarheit liefert die Nierenbiopsie. Das Fallbeispiel verdeutlicht den oft fatalen Verlauf und therapeutische Fallstricke bei dieser Seltenheit.

Generalisiertes, erythematöses makulopapulöses Exanthem

Open Access 14.02.2022 | Hodentumoren | Kasuistiken

Vorschnelle Orchiektomie bei Hodentumor – ein Imitator ist am Werk

Bei einem 45-jährigen Mann mit rezidivierender Makrohämaturie zeigt sich in der Routineuntersuchung ein Hodentumor. Die humane plazentare alkalische Phosphatase ist außerdem leicht erhöht. Präoperativ fällt dann ein Exanthem auf, doch die richtige Diagnose wird erst nach der Entfernung des Hodens gestellt.

Zystischer Lymphknoteneinschluss in einem pelvinen Lymphknoten

16.12.2021 | Metastasen | Der besondere Fall

Metastasen-Mimikry bei Prostatakarzinom

Bei einem 68-jährigen Patienten mit stanzbioptisch gesichertem Adenokarzinom der Prostata wird die Indikation zur radikalen Prostatektomie mit Lymphadenektomie gestellt. Doch der Zelleinschluss im pelvinen Lymphknoten ist nicht maligne – auch wenn die kräftige Expression des Androgenrezeptors das auf den ersten Blick vermuten lässt.

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Stellenwert der Immuntherapie in der perioperativen Behandlung des lokalisierten muskelinvasiven Urothelkarzinoms

Immuncheckpointinhibitoren haben einen festen Stellenwert in der Palliativtherapie des metastasierten oder lokal fortgeschrittenen Urothelkarzinoms. Aktuelle Studien untersuchen Checkpoint-Inhibitoren auch in der perioperativen Systemtherapie um …

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01.08.2022 | Hodentumoren | Schwerpunkt: Hodentumoren

Aktuelle Betrachtung der Hodentumoren aus entwicklungsbiologischer Sicht

Wichtige Biomarker und molekularpathologische Untersuchungen
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Alexa Stephan, Mara Kotthoff, Felix Bremmer, Prof. Dr. Daniel Nettersheim
Entscheidungshilfe bei der Wahl der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms

31.07.2022 | Urothelkarzinom | Leitthema

Metastasiertes Urothelkarzinom: So gelingt die Weichenstellung in der Erstlinie

Das Urothelkarzinom zählt zu den chemotherapiesensitiven Tumoren. Platin-basierten Regime sind besonders effektiv und nach wie vor Firstline-Goldstandard, aber nicht für alle Patientinnen und Patienten gleichermaßen geeignet. Neu ist der Einsatz von Immuntherapien. Da die Optionen unterschiedliche Erfolgsaussichten versprechen, sollten die Therapieeignung vor Behandlungsstart sorgfältig geprüft werden.

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Prof. Dr. Gunhild von Amsberg, Prof. Dr. Margitta Retz, PD Dr. Maria De Santis, Prof. Dr. Günter Niegisch, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe HarnblasenCarcinom (IABC), Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Deutschland

Open Access 21.07.2022 | Harnblasenkarzinom | Leitthema

Molekularpathologische Diagnostik des Harnblasenkarzinoms – prädiktive und prognostische Marker

Für Patienten mit einem metastasierten Urothelkarzinom der Harnblase bildete über Jahrzehnte hinweg eine platinhaltige Chemotherapie eine der wenigen verfügbaren Therapieoptionen, die allerdings mit einer schlechten Prognose verbunden war.

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Dr. med. Jan H. Rüschoff, Holger Moch

16.07.2022 | Harnblasenkarzinom | Leitthema

Die minimal-invasive Chirurgie beim Blasenkarzinom – Vorteile und neue Entwicklungen

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Dr. med. F. P. Berger, K. Leucht, S. Foller, M.-O. Grimm
Abb. 1 Physiologische und pathophysiologische Prozesse (Bsp.), die einem zirkadianen Rhythmus folgen. (Mod. nach [1])

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Chronopharmakologie – Therapieplanung nach der inneren Uhr

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Werden therapeutische Interventionen an den zirkadianen Rhythmus angepasst, kann das die Wirksamkeit von Krebstherapien verbessern und Nebenwirkungen mindern. Aber wann ist der optimale Zeitpunkt? Und welche Art von Therapie ist chronopharmakologisch besonders gut beeinflussbar? Aktuelle Erkenntnisse zu diesen Fragestellungen werden im Beitrag aufgearbeitet. 

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Dr. med. Lennert Eismann, Dr. med. Benedikt Ebner, Dr. med. Yannic Volz, Dr. med. Robert Bischoff, Prof. Dr. med. Christian G. Stief, PD Dr. med. Gerald Bastian Schulz
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Die Behandlung von Harnblasentumoren ist maßgeblich von der Infiltrationstiefe, dem Grading und der Ausbreitung abhängig. Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Therapiealgorithmen.

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Dr. med. Benedikt Ebner, Dr. med. Lennert Eismann, Dr. med. Yannic Volz, Dr. med. Robert Bischoff, Prof. Dr. med. Christian G. Stief, PD Dr. med. Gerald Bastian Schulz
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Eine Möglichkeit der Vorhersage des medikamentösen Therapieansprechens – ein Fallbericht

Die therapeutischen Optionen in der Onkologie nehmen zu, aber eine schnelle und effektive Vorhersage des individuellen Ansprechens ist weitestgehend noch nicht möglich. Patientenabgeleitete Mikrotumoren, die aus Tumormaterial gewonnen werden, machen eine präklinische Testung der verfügbaren Wirkstoffe im Labor möglich. 

verfasst von:
Dr. Eva Erne, Nicole Anderle, Christian Schmees, Arnulf Stenzl
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Sonderformate

20.06.2022 | Urothelkarzinom | Sonderbericht | Online-Artikel

Wie haben sich die Behandlungsmuster beim metastasierten Urothelkarzinom verändert?

Immunonkologische Behandlungsoptionen kommen bereits seit mehreren Jahren in der medikamentösen Therapie von Tumorerkrankungen zur Anwendung – so auch in der Urologie. Beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom (mUC) haben sich die Behandlungsmöglichkeiten durch die Einführung von Checkpoint-Inhibitoren (CPI) deutlich verändert. Effektiv und sinnvoll ist der Einsatz von CPI bei Patient*innen mit mUC in der Erstlinie, wenn diese keine platinhaltige Chemotherapie erhalten können und PD-L1 (Programmed Death–Ligand 1)-positiv sind. Möglich ist eine Behandlung mit CPI in der Indikation mUC auch in der Zweitlinie nach einer platinhaltigen Erstlinien-Chemotherapie. Als Therapiestandard etabliert ist zudem seit ihrer Zulassung im Januar 2021 die Erstlinien-Erhaltungstherapie mit Avelumab bei Patient*innen mit mUC, deren Erkrankung nach dem Ende einer platinhaltigen Induktions-Chemotherapie nicht fortgeschritten ist.

Merck-Pfizer-Allianz

25.05.2022 | Nierenkarzinom | Sonderbericht | Online-Artikel

Cabozantinib in verschiedenen onkologischen Entitäten - Fokusthema Nierenzellkarzinom: Lebensqualität als Dimension des Therapieerfolgs

Cabozantinib hemmt mehrere Rezeptor-Tyrosinkinasen, die an Tumorwachstum und Angiogenese, am pathologischen Knochenumbau, an der Entwicklung von Arzneimittelresistenz und von Metastasen bei Krebserkrankungen beteiligt sind. Zudem verfügt der Wirkstoff über immunmodulatorische Effekte, die bei Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren besondere Relevanz bekommen können.

Ipsen Pharma GmbH

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